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Kino

Im Kino: „Die Unsichtbaren –

9. November im Kinodrom

Dienstag, 6. November 2018 - 14:37 Uhr

von Jan Rottmann

Zur Erinnerung an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren.

Foto: Tobis Film

Das Kinodrom in Bocholt zeigt am Freitag, 9. November, das Holocaustdrama „Die Unsichtbaren“. Einlass ist ab 19.45 Uhr, der Film beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt beträgt im Vorverkauf zehn Euro und an der Abendkasse zwölf Euro. Am selben Tag findet um 18.30 Uhr zum Gedenken an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren eine Gedenkfeier am Platz der ehemaligen Synagoge statt.

Der Kinofilm erzählt die wahre Geschichte vier junger Juden, die in Berlin untertauchten und so dem Holocaust entgingen. Am 18. Februar 1943 fasste Joseph Goebbels einen folgenschweren Beschluss: Bis spätestens Ende März sollte Berlin gänzlich judenfrei sein. Auch die jüdischen Zwangsarbeiter, die in kriegswichtigen Munitionsfabriken schufteten, wurden verhaftet und deportiert. Doch anders als vorgesehen war das jüdische Leben in Berlin nicht endgültig erloschen. Etwa 7000 Verfolgte tauchten unter und wurden zu unsichtbaren Bewohnern der Reichshauptstadt. 1500 von ihnen überlebten.

Die vier Protagonisten haben eins gemeinsam: ihre Jugend. Sie war es, so zumindest die These von Regisseur Räfle, die entscheidend zu ihrem Überleben beitrug und sie das Risiko unterzutauchen überhaupt erst eingehen ließ.

Der Film „Die Unsichtbaren“ konzentriert sich auf die Retter, nicht auf die Mörder. Dadurch entsteht ein versöhnlicher Grundton, der den Berichten der Zeitzeugen am Ende des Films innewohnt – und über den man durchaus streiten kann. In „Die Unsichtbaren“ werden dokumentarische und Spielfilmszenen gemischt.

Spielzeit: 110 Minuten

FSK: ab 12 Jahren

Regie: Claus Räfle

Foto: Tobis Film