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Unterhaltung

Krapfen oder Berliner?

Die Rezepteserie im „mein StadtKurier“:

Dienstag, 5. Februar 2019 - 14:10 Uhr

von Christiane Schulz

„Egal, Hauptsache selber machen!“, meint Anja Auer unsere „Frau am Grill“. Sie verrät heute, wie das im heißen Fett ausgebackene Hefegebäck am besten gelingt.

Foto: Matthias Würfl

Nicht nur in der fünften Jahreszeit ein köstliches Gebäck: Berliner

Heißt es nun Fasching oder Karneval? Sagt man Krapfen oder Berliner? Egal, Hauptsache Italien, antwortete der Legende nach einst Fußballprofi Andi Möller, als er gefragt wurde, ob er denn nun zu einem Verein in Mailand oder Madrid wechseln würde.

Was das alles mit dem heutigen Rezept zu tun hat? Möller war es anscheinend einerlei, in welcher Stadt sein neuer Arbeitgeber sitzt (abgesehen davon, dass sich nicht beide Städte in Italien befinden).

Und genau so wird es dem Fan von Süßspeisen, die es besonders in der fünften Jahreszeit gibt, gleich sein, wie man sie nennt – zumindest, wenn dieser Fan Heißhunger darauf verspürt. So lange sie eben schmecken, kann etwas wie die Bezeichnung schnell lapidar sein . . . Darum sollte die heutige Überschrift eigentlich „Krapfen und Berliner“ heißen. Denn generell wird dasselbe darunter verstanden: ein Hefegebäck, das im heißen Fett herausgebacken wird, sehr luftig und locker schmeckt und im besten Fall noch eine süße Füllung sowie ein buntes und visuell ansprechendes Topping enthält.

Wichtig bei der Zubereitung von Krapfen und Berlinern ist: die Butter geschmolzen beigeben und die Milch lauwarm. Ob der Teig Aussicht darauf hat einen tollen Krapfen oder Berliner abzugeben, sieht man, wenn dieser nach dem „Gehen“ schön fluffig daherkommt. Sicherheitshinweis: Besonders bei Kindern erfreuen sich Krapfen und Berliner großer Beliebtheit. Ebenso wie beim Plätzchenbacken vor Weihnachten sind sie deshalb gerne mal bei der Zubereitung dabei.

Doch Achtung: Krapfen werden in siedend heißem Fett herausgebacken. Darum bitte immer ein Auge auf die Sicherheit der lieben Kleinen haben!

Allgemeine Informationen:

Zehn Portionen

Vorbereitungszeit: 30 Minuten

Zubereitungszeit: 10 Minuten Wartezeit: 60 Minuten

Zutaten:

500 g Mehl, 42 g Hefe (frisch) 50 g Zucker, 250 ml Milch (lauwarm) 3 Eigelb, 1 TL Salz, 100 g Butter (zerlassen), 750 g Backfett (Palmin oder Sonnenblumenöl möglich), 50 g Puderzucker, 1 Glas Marmelade

Zubereitung:

Mehl in eine Schüssel geben und die Hefe in Flocken darüber verteilen. Milch, Zucker, Eigelb, Salz und zerlassene Butter zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig zugedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Anschließend den Teig in etwa faustgroße Kugeln formen (schleifen), auf eine Backunterlage legen, etwas plattdrücken und weitere 15 Minuten unter einem Tuch abgedeckt gehen lassen. Die rohen Krapfen ins heiße Backfett/Öl legen und circa drei Minuten hellbraun ausbacken, am besten Deckel schließen.

Dann den Deckel abnehmen und die Krapfen wenden und weitere zwei bis drei Minuten ausbacken. Die Krapfen mit einem Schaumlöffel herausnehmen und zum Abtropfen auf ein Küchenpapier legen. Die Krapfen vorsichtig im Zucker wenden. Mithilfe einer Gebäckspritze können die Krapfen nun mit Marmelade gefüllt und ein Topping nach Belieben platziert werden.

Hier finden Interessierte das YouTube-Video-Einbettung zum Rezept: https://youtu.be/XatghV2pfDo

Unsere Kolumnistin Anja Auer betreibt mit „Die Frau am Grill“ den größten YouTube-Kanal zum Thema „Grillen“ der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten ihrer Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill, sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf Anja Auers Blog www.die-frau-am-grill.de und ihrem YouTube-Kanal www. youtube.com/diefrauamgrill

Foto: Matthias Würfl

FOTOS: Matthias Würfl