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Veranstaltungen

Familie: Gibt es sie noch?

Die Soziologin Prof. Dr. Rosemarie Nave-Herz beleuchtet Eltern-Kind-Beziehungen.

Dienstag, 5. März 2019 - 15:10 Uhr

von Christiane Schulz

Die Soziologin Prof. Dr. Rosemarie Nave-Herz beleuchtet Eltern-Kind-Beziehungen.

Foto: PD

Familie unter dem Mikroskop einer Soziologin. Wer sich den aktuellen Stand der Forschung informieren möchte, der sollte sich den 18. März vormerken..

Bocholt (pd(cs). Im Rahmen der Reihe „Camus hautnah“ lädt die Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg gemeinsam mit der Veranstaltergemeinschaft der Bocholter Hochschultage, der Stadt Bocholt, der Stadtsparkasse Bocholt und der BBV- Mediengruppe, zu spannenden Vorträgen mit unterschiedlichen aktuellen Themenstellungen aus Wissenschaft und Forschung und anschließender Diskussion ein.


Stand der


Wissenschaft

Am Montag, 18. März, hält Rosemarie Nave-Herz Professorin für Soziologie an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg, einen Vortrag mit dem Titel „Famili: Gibt es sie noch?“. Rosemarie Nave-Herz führte zahlreiche Forschungsprojekte sie auf dem Gebiet der Familien- und Bildungssoziologie durch und verfasste neben Artikeln und Sammelbandbeiträgen über 20 Bücher.

Ihre Ausführungen beginnt sie mit Edward Shorter, einem kanadischen Historiker, der die provokative These formulierte: „Die Mutterliebe zu ihren Kleinkindern ist eine Erfindung der Moderne.“ Mit einem historischen Rückblick sollen die kulturspezifischen und zeitbedingten Aspekte unserer aktuellen Eltern-Kind-Beziehung erkennbar gemacht werden. In der anschließenden Analyse will die Professorin das Ausmaß an Diversität von familialen Lebensformen beschreiben, das in den Massenkommunikationsmitteln und in der Öffentlichkeit häufig überschätzt wird.

Ferner wird sie der Frage nachgehen, ob diese zu einer stärkeren Bindungslosigkeit in unserer Gesellschaft geführt hat. Im Vergleich zu anderen Familienformen hat vor allem die Vier-Generationen-Familie zugenommen. Was wissen wir über diese? Hierzu sollen Forschungsergebnisse präsentiert werden. Im Anschluss an den Vortrag ist eine offene Diskussion geplant.

Die Veranstaltung findet im Medienzentrum an der Hindenburgstraße 5 statt. Karten sind zum Preis von elf Euro pro Veranstaltung im Vorverkauf beim BBV und der VHS-Geschäftsstelle sowie für zwölf Euro an der Abendkasse erhältlich. Schulklassenrabatt gibt es auf Nachfrage bei der VHS.


Tickets


zu gewinnen

Es besteht aber auch die Möglichkeit, zwei Karten zu gewinnen. Wer mitspielen möchte, der sollte bis Freitag, 8. März, 12 Uhr eine SMS mit dem Inhalt stadtkurier win hochschultage Namen Adresse an die Kurzwahl 52020 (0,49 Euro/SMS inklusive VFD2-Anteil) schicken oder anrufen unter 0137 / 808401452 (0,50 Euro/Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen) und das Kennwort hochschultage Name und Adresse angeben.