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Veranstaltungen

„Jeder stirbt für sich allein“

Montag, 11. März, in der Borkener Stadthalle Vennehof

Dienstag, 19. Februar 2019 - 10:42 Uhr

von Christiane Schulz

Foto: PD

Hellena Büttner und Peter Bause spielen die Eheleute Quangel, für die es ein historisches Vorbild gibt.

„Der Führer hat mir meinen Sohn ermordet!“ – Mit diesem und ähnlichen Texten auf Postkarten, die sie heimlich in Treppenhäusern, Briefkästen und in Hinterhöfen deponieren, rufen die Berliner Eheleute Quangel zum Widerstand auf.Durch den Tod ihres einzigen Sohnes im Zweiten Weltkrieg haben sie ihren Lebenssinn verloren und ihn durch die heimlich ausgelegten Botschaften, die dem NS-Regime den Krieg erklären, neu gefunden. So ist Falladas Hinterhofpanorama „Jeder stirbt für sich allein“, das auf dem realen Fall und den Gestapo-Ermittlungsakten des 1942 durch Denunziation verhafteten und zum Tode verurteilten Ehepaares Hampel basiert, auch ein großer Liebesroman.

Dem erfahrenen Theatermann Volkmar Kamm gelingt es in seiner Dramatisierung, in beklemmender Eindringlichkeit die emotional sehr anrührende Atmosphäre einzufangen und in Momentaufnahmen die verschiedenen Schicksale, Opfer, Mitläufer, Spitzel und überzeugten Nazis zu bündeln.

Die Produktion der Schauspielbühnen in Stuttgart, Altes Schauspielhaus und des Euro-Studios Landgraf ist am Montag, 11. März ab 20 Uhr, in der Stadthalle Vennehof in Borken, zu sehen. Eine Einführung findet um 19.15 Uhr statt.

Der Eintritt beträgt für den ersten Platz 20 Euro und für den zweiten 19 Euro. Schüler und Studenten bis zu 25 Jahren zahlen acht Euro. Tickets gibt es bei der Tourist-Info Borken am Neutor 5 und unter 02861/939252 oder 02861/7584.