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Veranstaltungen

Resolution für Rechte der Frauen im Grenzgebiet

Im Textilwerk wollen mehrere Hundert Bürgerinnen eine politische Botschaft erarbeiten.

Dienstag, 27. Februar 2018 - 11:22 Uhr

von Christian Vosgröne

Im Textilwerk wollen mehrere Hundert Bürgerinnen eine politische Botschaft erarbeiten.

Foto: Bruno Wansing/Stadt Bocholt

Das Textilwerk ist am 8. März fest in Frauenhand.

Anlässlich des Weltfrauentages am Donnerstag, 8. März, wollen mehrere Hundert Bürgerinnen aus dem Kreis Borken und den Niederlanden eine internationale Resolution auf den Weg bringen. Sie treffen sich dazu im Bocholter Textilwerk an der Industriestraße 5. Ziel sei die Stärkung der Frauenrechte im Grenzgebiet, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Bocholt. Hauptorganisatorin ist die städtische Gleichstellungsbeauftragte Astrid Schupp.


Volles Programm von 10 bis 21 Uhr

Einlass ist ab 9 Uhr, eine Stunde später startet das umfangreiche Programm, welches unter anderem aus Vorträgen, Kunst, Musik, Tanz, Mitmach-Aktionen und Workshops besteht. Bis zum Ende der Veranstaltung um 21 Uhr soll die politische Botschaft der Teilnehmerinnen stehen. Der Eintritt kostet zehn Euro, ein Snack und Bustransfer für auswärtige Gäste ist im Preis enthalten. Karten sind im Bürgerbüro der Stadt Bocholt am Berliner Platz 1 sowie bei den Gleichstellungsbeauftragten in Isselburg, Rhede, Stadtlohn, Gescher, Vreden und Reken erhältlich. In den Niederlanden können die Tickets bei Nicky Eppich von der Gemeinde Winterswijk/Oost-Gelre unter n.eppich@oostgelre.nl angefordert werden. Restkarten werden an der Tageskasse angeboten.

Das komplette Programm zum Weltfrauentag findet sich auf der Internetseite www.bocholt.de. Unter anderem haben die Europaabgeordnete Gabriele Preuß, die NRW-Ministerin Ina Scharrenbach, die Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte und die niederländische Staatssekretärin Tamara van Ark zugesagt, am 8. März ins Textilwerk zu kommen.

„Frauen werden auf dieser Veranstaltung erfahren, wie vielfältig die Einsatzbereiche sind, in die sie sich aktiv einbringen können. Wir wollen weg von der Haltung ‚Ich kann ja eh nichts bewegen‘ und stattdessen zeigen, was Mädchen und Frauen selbst konkret tun können. Ihre Stimme und ihr Engagement sind gefragt“, sagt Astrid Schupp. Sie wird bei der Ausrichtung der Veranstaltung von den Frauennetzwerken Deutschland-Niederlande und Bocholt, den Gleichstellungsbeauftragten aus Isselburg, Vreden, Velen, Stadtlohn, Gescher, Reken, Oostgelre und Bocholt (Belgien), dem Europabüro der Stadt, den Kommunen im Grenzgebiet, der Europäische Union und Interreg Deutschland Nederland unterstützt.

Astrid Schupp, Gleichstellungsbeauftragte aus Bocholt