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Beschäftigte legen Arbeit nieder

Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

Dienstag, 9. Januar 2018 - 15:38 Uhr

von Christian Vosgröne

Mehrere Hundert Mitarbeiter der Metall- und Elektroindustrie haben gestern in Bocholt und Isselburg ihre Arbeit zeitweise niedergelegt.

Foto: Christian Vosgröne

Die Beschäftigten fordern sechs Prozent mehr Lohn.

Zu den Warnstreiks hatte die Gewerkschaft IG Metall aufgerufen. Im Zuge der Tarifverhandlungen, die am 18. Januar fortgesetzt werden, fordert sie unter anderem sechs Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten. „Das Angebot der Arbeitgeber ist davon noch weit entfernt. Sie bieten derzeit zwei Prozent“, sagt Hans-Joachim Hebing, 1. Bevollmächtigter der IG Metall in Bocholt.

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Das zweite Gewerkschaftspostulat lautet: Arbeitszeiten, die zum Leben passen. Beschäftigte sollen ihr wöchentliches Pensum zeitlich begrenzt für maximal zwei Jahre auf bis zu 28 Stunden reduzieren können. Für jene, die in einem besonders belastenden Job arbeiten – wie etwa Schichtarbeiter – und dieses Modell in Anspruch nehmen, fordert die IG Metall einen Entgeltausgleich von 750 Euro im Jahr. Wer seine Arbeitszeit verkürzt, um seine Kinder zu betreuen oder Angehörige zu pflegen, sollte laut Hebing monatlich einen Zuschuss von 200 Euro bekommen.

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Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

Dienstag, 9. Januar 2018
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Die Beschäftigten fordern sechs Prozent mehr Lohn. Die Arbeitegeber bieten bisher zwei Prozent.

© Christian Vosgröne

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Hans-Joachim Hebing, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Bocholt

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Hans-Joachim Hebing, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Bocholt

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Hans-Joachim Hebing, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Bocholt

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Bei der größten Kundgebung vor dem Flender-Werk in Bocholt machten nach Angaben der IG Metall mehr als 650 Beschäftigte der Firmen Flender, Olbrich, Pieron, Gigaset und Hulvershorn zur inzwischen fast schon traditionellen Streikhymne „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ auf sich und ihre Forderungen aufmerksam.