Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
lokal & aktuell

Bocholt präsentiert sich als Europastadt

Am ersten Sonntag im Mai schlägt das Herz der Stadt Bocholt bunt. Das Kunstcarrée öffnet dann seine Pforten von 10 bis 17 Uhr.

Freitag, 6. April 2018 - 13:45 Uhr

von von Christian Vosgröne

Eine freiluftige Galerie soll einige Tausend Kunstfreunde in die Innenstadt locken. Mehr als 80 Künstler, teils aus Belgien und den Niederladen, stellen aus.

Foto: Christian Vosgröne

Künstler und Organisatoren luden am Donnerstag zur Pressekonferenz in der Stadtsparkasse am Markt. Im Foyer ist als Vorgeschmack auf das Kunstcarrée eine Auswahl der Kunstwerke bereits jetzt zu sehen.

Kleine Vernissage bei der Stadtsparkasse mitten in Bocholt: Am Donnerstag stellten dort Künstler und Organisatoren ihre Pläne für das diesjährige Kunstcarrée vor, welches den St.-Georg-Platz, den Markt, die Osterstraße und den Gasthausplatz am Sonntag, 6. Mai, in eine freiluftige Galerie verwandelt. Eine Auswahl der Werke ist bis dahin in der Hauptstelle der Stadtsparkasse zu sehen, dessen Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Kai Enck, klare Worte fand: „Kunst verbindet Menschen“, sagte er mit Blick auf das Programm.

Anzeige

Rund 80 Künstler aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden wollen unter anderem Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Keramikarbeiten oder Metall- und Goldschmiedekunstwerke zeigen. Es werde bunt und es werde grenzenlos, so Mitorganisator Hans Hein. „Wir verwandeln die Osterstraße in die Hamalandstraße“, sagte der Kunstliebhaber und schmunzelte. Überdies hätten sich Künstler auch aus anderen europäischen Ländern angekündigt. Zwei von ihnen – Edlina Harapi aus Albanien und Angela Menyes aus Ungarn – waren der Einladung zur Pressekonferenz am Donnerstag gefolgt.

Bocholts Kulturmanagerin Laura Blankenhorn machte auf ein „ganz besonderes Kunstprojekt“ aufmerksam, durch das sich Bocholt als Europastadt präsentiere. Vier Künstlergruppen aus Deutschland, den Niederlanden und Belgisch Bocholt wollen ein gemeinsames Werk enthüllen, das die jeweiligen Regionen miteinander verbinden soll. „Diese Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen europäischen Kulturgütern lädt zum europäischen Austausch und zur Begegnung ein“, so Blankenhorn. Wie das Ganze konkret aussehen wird, erzählte der hiesige Künstler Michael Tewiele. Die Form erinnere zum einen an eine Pyramide, zum anderen an einen Obelisken, weswegen er sie als „Pyralisk“ bezeichnen wollen würde. Eine Auszeichnung des NRW-Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten habe dieses Projekt bereits in der Tasche, erklärte Blankenhorn.

Das Kunstcarrée öffnet seine Pforten am 6. Mai von 10 bis 17 Uhr. Zum Rahmenprogramm gehören Auftritte von Schülern der Musikschule Bocholt-Isselburg, des Blechbläserensembles „Bokeltsen Brass“ und der Musiker „Willem und Yolanda“, die mit französischen Chansons aufwarten. Außerdem gibt es niederländisches Straßentheater, Malangebote für Kinder auf dem St.-Georg-Platz und eine Hüpfburg.

Foto: Christian Vosgröne

Michael Tewiele (re.) stellt das europäische Kunstprojekt vor, an dem die Bocholter Petra Grunden-Böing (Mitte), Vanessa Heidtke (li.), Daglef Seeger und Flavio Behrens mitarbeiten.FOTOS: Christian Vosgröne

Foto: Christian Vosgröne

Auch die „Werke gegen Rassismus“ einiger Kindergartenkinder werden gezeigt.

Foto: Christian Vosgröne

Mitorganisator Hans Hein und Bocholts Kulturmanagerin Laura Blankenhorn

Foto: Christian Vosgröne

Foto: Christian Vosgröne

Foto: Christian Vosgröne

Foto: Christian Vosgröne

Foto: Christian Vosgröne

Foto: Christian Vosgröne