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lokal & aktuell

„Europa rockt Bocholt“

Zeitreise durch Musik, Tanz, Percussion und Akrobatik

Dienstag, 15. Mai 2018 - 12:18 Uhr

von Christian Vosgröne

Es werden noch fünf Interessierte für das europäische Jugendcamp im Juli gesucht.

Foto: Judith Efing/Stadt Bocholt

Freuen sich über die Förderzusage: (von links) Sebastian Borgert vom Europe Direct-Informationszentrum Bocholt, Bocholts Kulturchefin Jule Wanders, Erster Stadtrat Thomas Waschki, Musikschulleiterin Claudia Borgers, Flüchtlingsbetreuer Christian Strauß von der Ewibo und Petra Taubach vom städtischen Europabüro.

Die Planungen für das im Juli stattfindende Jugendcamp im Europa-Haus sind in vollem Gange. Gute Nachrichten erreichten jetzt Bocholts Ersten Stadtrat Thomas Waschki: Es gibt für das Projekt eine Finanzspritze von der EU – 21 000 Euro aus dem Fördertopf des Bildungsprogramms „Erasmus+ Jugend in Aktion“. Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West steuert weitere 5000 Euro bei.

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Derweil werden noch fünf Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren gesucht, die vom 15. bis zum 21. Juli unter dem Motto „Europa rockt Bocholt – Unsere Stimmen, unsere Stärken, unsere Talente!“ mitcampen möchten. Anmeldungen nimmt Petra Taubach unter petra.taubach@mail.bocholt.de bis zum 1. Juni entgegen. Die Teilnahme kostet 50 Euro. Darin sind die gesamten Unterkunfts-, Verpflegungs- und Programmkosten enthalten. Bei mehr als fünf Anmeldungen entscheidet das Los.

Die Jugendlichen erwartet anlässlich des „Europäischen Jahres des Kulturerbes“ eine Zeitreise durch Musik, Tanz, Percussion und Akrobatik, kündigen Bocholts Kulturchefin Jule Wanders und Musikschulleiterin Claudia Borgers an. Musik und Rhythmus gehörten zu den ältesten Ausdrucksformen der Menschen.

„Die jungen Menschen aus mindestens sechs Nationen arbeiten in der Musikschule Bocholt an drei Tagen zusammen, um am Schluss eine gemeinsame Aufführung auf die Bühne zu bringen“, heißt es in der Ankündigung.

Campleiter Christian Strauß von der Ewibo möchte die Jugendlichen dazu animieren, sich anderen Kulturen zu öffnen und an gemeinsamen Zielen zu arbeiten. Dazu werden die Gruppen bunt gemischt.

Neben dem musikalischen Teil sollen die jungen Europäer ihre Teamfähigkeit im Klettergarten, im Inselbad Bahia oder auch im Langenbergpark unter Beweis stellen.

„Wir setzen dabei bewusst auf das Zusammenspiel und die Vernetzung untereinander und auch der kulturellen Organisationen und Einrichtungen in den beteiligten Städten“, sagt die Partnerschaftsbeauftragte der Stadt Bocholt, Petra Taubach.