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Habemus Andreas Englisch

Neues Buch „Mein Rom“ zu gewinnen – frisch von der Frankfurter Buchmesse

Freitag, 26. Oktober 2018 - 14:32 Uhr

von Lena Varzideh

Er ist der Vatikanexperte und Bestsellerautor mit direktem Draht zum Papst.

Foto: Riccardo Musacchio

Er kennt die „Ewige Stadt“ wie seine Westentasche und nimmt die Leser in seinem neuesten Buch mit auf einen sehr persönlichen Rundgang – aber nicht nur da. In der aktuellen „Auszeit“-Beilage der BBV Mediengruppe sind mehr Informationen zur Lesereise nach Rom zu finden, deren Teilnehmer der Besteller-Autor ebenfalls höchstpersönlich durch Rom führt.

Er kennt die großen Päpste unserer Zeit persönlich, begleitete sie bei diversen Reisen und gilt als ausgewiesener Vatikanexperte: Journalist und Literaturwissenschaftler Andreas Englisch. Mittlerweile ist Rom für ihn und seine Familie zum Zuhause geworden.


Vatikanexperte mit neuem Buch

Kein Wunder, dass er nach zahlreichen Buchpublikationen über Papst Johannes Paul II., Benediktus XVI. und Franziskus nun einen persönlichen Stadtrundgang durch die Ewige Stadt zum Thema seiner neuen Publikation gemacht hat. „Mein Rom“ erschien Anfang Oktober zur Frankfurter Buchmesse.

Was hat Sie 1987 dazu bewogen, in Rom zu bleiben?

Es kamen ganz viele Dinge zusammen: Zuallererst finde ich Rom wunderschön. Das ist immer noch die spannendste Stadt, die ich kenne. Außerdem ist es die letzte absolutistische Wahlmonarchie der Welt und mit nichts anderem auf der Welt vergleichbar. Nur hier gibt es einen Mann, der sich weiße Sachen anzieht und an den lieben Gott glaubt. Man erlebt hier die große und globale Geschichte.

Waren Sie als junger Mann religiös oder kam das erst seit Sie in Rom leben? Ich war weder besonders interessiert an der Kirche noch religiös. Mir ist schlicht und ergreifend das Geld ausgegangen und ich bewarb mich um einen Job bei einer amerikanischen Nachrichtenagentur, die einen Vatikanexperten suchte. Dabei hatte ich keine Ahnung vom Vatikan oder vom Papst. Trotzdem bekam ich den Job, weil ich mal Messdiener war.

Wie wurden Sie vom Kritiker der katholischen Kirche zum Anhänger?

Ich war völlig kritisch und fand das hatte sich alles irgendwie überlebt. Was mir aber imponierte, war Papst Johannes Paul II., der außer seinem Glauben nichts in der Hand hatte. Aber fest davon überzeugt war, dass er damit die Welt zum Guten verändern kann. Dass es möglich ist, gegen den Kommunismus, die Sowjets und das Regime anzutreten. In Polen merkte ich, wie stark seine Botschaft war: Es werden die gewinnen, die Frieden stiften – und das hat sich dann tatsächlich bewahrheitet. Dieser alte Papst, der weder Armeen, noch Geld oder einen Finanzminister hatte, verbesserte die Welt – quasi vor meinen Augen. Das hat mich beeindruckt und beeinflusst.

Erinnern Sie sich noch an die erste Begegnung mit Papst Johannes Paul II.?

Das war total peinlich, weil ich kein Wort italienisch konnte – als Vatikanexperte. Das wunderte auch den Papst. Schließlich unterhielten wir uns auf Deutsch über Fußball.

Seit 1995 begleiten Sie den jeweiligen Papst auf seinen Reisen – gibt es Erlebnisse, die Ihnen dabei besonders im Gedächtnis geblieben sind?

Im Jahr 2000 als Karol Wojtyła an der Klagemauer in Jerusalem um Vergebung bat für alles, was Christen Juden angetan haben. Das war unglaublich: Ich stand damals neben dem israelischen Außenminister, der zu mir sagte, nach 2000 Jahren fängt nun ein neuer Abschnitt an. Den Rücktritt Pater Benedikt, und die Wahl von Benediktus vergesse ich nie. Da wurde ein Mann aus Argentinien auserkoren, der auf dem Balkon stand und zu den Menschen sagte: „Ich segne nicht euch, sondern ihr segnet mich.“ Allen war klar: Jetzt kommt eine Revolution.

Erläutern Sie die Faszination des aktuellen Papst Franziskus?

Papst Franziskus ist der einzig wirklich glaubwürdige Staatschef der Welt. Er ist der Einzige, der sich für die Belange dieser Welt und der Menschen einsetzt. Er möchte das Beste für die Menschen und deswegen ist er so faszinierend.


Buch zu gewinnen

Heute verlost der StadtKurier ein Exemplar von Andreas Englischs „Mein Rom“. Wer gewinnen möchte, sollte bis Dienstag, 30. Oktober, 12 Uhr eine SMS mit dem Inhalt stadtkurier win papst Namen Adresse an die Kurzwahl 52020 (0,49 Euro/SMS inklusive VFD2-Anteil) schicken oder unter 0137/808401450 (0,50 Euro/Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen) anrufen und das Kennwort papst Name und Adresse angeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.