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lokal & aktuell

Närrisch gute Freunde

Wagenbaugruppen „Sporker Grenztröpfkes“ und „Die Kurfürsten“ feiern gemeinsam.

Dienstag, 26. Februar 2019 - 15:08 Uhr

von Herbert Sekulla

Wagenbaugruppen „Sporker Grenztröpfkes“ und „Die Kurfürsten“ feiern gemeinsam.

Foto: Herbert Sekulla

Bei den Kurfürsten geht es ganz orientalisch zu.

Zehn Jahre lang haben die Wagenbaugruppen „Die Grenztröpfkes“ und „Die Kurfürsten“ ihre Karnevalswagen in der Halle der Baumschule Buß in Spork gebaut. Natürlich jede Gruppe an ihrem eigenen Wagen. Nach getaner Arbeit haben sich die Gruppen auf ein Feierabendbier und ein paar Grenzlandtropfen getroffen. Inzwischen bauen die „Grenztröpfkes“ ihren Wagen in der Halle bei dem Getränkebetrieb Nienhaus-Lensing. Aber die freundschaftliche Tradition des Feierabendbiers ist geblieben.

Abwechselnd treffen sich die beiden Gruppen vor der heißen Phase des Karnevals. In diesem Jahr fand die Geselligkeit wieder in der Baumschule Buß statt.


Kurfürsten


im Orient

Bei den Kurfürsten geht es aktuell ganz orientalisch zu, „1000 und eine Nacht“ ist das Motto, auf das sich die Gruppe geeinigt hat. „Bei uns wird das ganz demokratisch geregelt. Wir haben jedes Jahr etwa vier Vorschläge und der Vorschlag, der die Mehrheit hat, der wird es auch“, sagte Achim Tekotte, der erste Vorsitzende. Unter den 29 Wagenbauern sind viele Handwerker. „Das ist ein großes Plus für uns“, so der Vorsitzende. Seit vier Jahren hat die Gruppe einen eigenen Wagen, der als Luxus sogar eine Toilette mit Wasserspülung besitzt.

Der Wagen der Kurfürsten wird am Samstag 2. März, vor dem „Haus Albers“ an der Kurfürstenstraße vorgestellt. Ab 11 Uhr verbreiten die 29 Aktiven dann orientalisches Flair, selbstverständlich gewürzt mit einem kräftigen Schuss Karneval.


Kleines,


gallisches Spork

Im Unterschied zu den Kurfürsten haben die Sporker Grenztröpfkes zwei „Kreativdirektorinnen“, die sich Gedanken über die Gestaltung des Wagens machen. „Wir nicken die Vorschläge dann ab“, sagt Norbert Volmering, der erste Vorsitzende der Gruppe. Dieses Jahr haben die Sporker den Kölner Karneval aufs Korn genommen. „Das, was die Karnevalisten in Köln können, das können wir in Bocholt auch“, sagte Kristin Baumann, die sich zusammen mit Bianca Gustke Gedanken über die Gestaltung des Wagens macht. Deshalb lautet das Motto auch: „Kölle Alaaf, Jeck is jeil“. Die Grenztröpfkes sind selbstbewusst und stolz auf ihre Karnevaltradition. „Spork ist das kleine gallische Dorf im Karneval“, so Norbert Volmering.

Der „Grenztröpfkes“-Wagen war bereits am Sonntag am Sporker Saal zu bestaunen und – wie die Gruppe feststellte – ein voller Erfolg. -hms-

Foto: Sporker Grenztröpfkes

Die „Sporker Grenztröpfkes“ zeigten ihren Wagen bereits am Sonntag.