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Wirtschaft

Besser als im Fernsehen

Langjährige Mitarbeiter des St. Agnes-Hospitals Bocholt-Rhede geehrt

Dienstag, 4. Dezember 2018 - 14:23 Uhr

von Alexandra Knop

29 Mitarbeiter feierten ihr 25-jähriges Dienstjubiläum.

Foto: St.Agnes-Hospitals

Jubilare „25 Jahre“ (in alphabetischer Reihenfolge): Heike Böckenberg, Birgit Booms-Schüürmann, Silvia Borkes-Bußhaus, Brigitte Drees, Ellen Dulas, Markus Gierig, Eva-Maria Haltermann, Anja Hanisch, Gisela Henne, Doris Höft, Hermann Hövelbrinks, Christina Huwe, Nicole Hülsken, Sandra Janzen, Andrea Klein-Bölting, Mecht- hild Lehmköster, Heike Mogendorf, Reinhild Pistel, Christian Puers, Martin Rauer, Karl-Heinz Sämisch, Doris Schweers, Gisela Tarlinski, Susanne Valler, Dr. Nicola Schulze Wehninck, Helga Willemsen, Tanja Wink, Silke Wolf, und Dr. Ludwig Zachert. Und Jubilare „40 Jahre“: Agnes Brömmel, Claudia Fricke-Meteling, Andreas Seggewiß, Doris Uhlenbrock, Agnes Wolters, Anita Wolters

Gemeinsam mit weiteren sechs Mitarbeitern, die bereits ihr 40-Jähriges feiern durften und weiteren (ehemaligen) Kollegen, die sich in den Ruhestand verabschieden, verbrachten die Mitarbeiter des St. Agnes-Hospitals Bocholt-Rhede einen kurzweiligen Abend in der schönen Atmosphäre des Landhauses Ridder.

Die gemeinsame Feier der Jubilare und Rentner spiegelte die gesamte Vielfalt des St. Agnes-Hospitals Bocholt-Rhede. Vertreten war nahezu jede Berufsgruppe – von der Technik, über die Verwaltung hin zur Pflege und der Ärzteschaft.

„Alle wirken zusammen, damit das St. Agnes-Hospital und das St. Vinzenz-Hospital tagtäglich funktionieren. Sie alle sorgen mit ihrem persönlichen Engagement dafür, dass die Patienten an 365 Tagen 24 Stunden ärztlich und pflegerisch versorgt werden. Dafür möchte ich Ihnen allen an dieser Stelle ganz, ganz herzlich danken“, sagte Regionalleiter und Prokurist Herbert Mäteling in seiner Laudatio. Dr. Klaus Winter, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im St. Agnes-Hospital, stellte in seiner Laudatio „Lob und Dank“ an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an die erste Stelle.

In seiner kurzweiligen Ansprache fragte er die Zuhörer: „Was ist das Besondere am Arbeitsplatz Krankenhaus? Warum finden ihn auch Externe so faszinierend?“ Diese Frage versuchte Dr. Winter mit der großen Vielzahl der Krankenhausserien (die er auch selbst manchmal schaut, aber aus Liebe seiner Frau fachliche Kommentare während dessen unterlässt) zu klären.

Seine Quintessenz: Menschen, die sich im Krankenhaus befinden, sind von einem Schicksal aus der Bahn geworfen worden. „Es ist die edelste Aufgabe des Krankenhauses mit seinen Mitarbeitern insgesamt diese Menschen möglichst in ihre gewohnten Verhältnisse zurückzubringen beziehungsweise eine neue Umlaufbahn zu finden.

Diese Aufgaben, wie sie auch in diesen Fernsehserien beschrieben werden, sind unsere größte Herausforderung und gleichzeitig das Interessanteste, was ich mir an beruflicher Tätigkeit vorstellen kann. Offensichtlich wird dies von einem Millionenpublikum ähnlich gesehen.“ Dabei, so Dr. Winter haben die Mitarbeiter kein „Helfer-Syndrom“, wie es ihnen oft nachgesagt wird.

„Wir arbeiten in multi-professionalen, interdisziplinären Teams, mit hochmoderner Medizintechnik und nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen – auch das macht unseren Beruf so spannend. Das ist noch besser als im Fernsehen.“