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Wirtschaft

Ein REFA-Regionalverband – zwei Geschäftsstellen

Bocholter Diplom-Ingenieur (FH) Jürgen Paschold im Leitungsteam

Freitag, 6. April 2018 - 11:54 Uhr

von Christian Vosgröne

Die Fusion zum großen REFA Regionalverband Osnabrück-Münsterland-Niederrhein sorgt für frischen Wind im Münsterland und am rechten Niederrhein.

Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Paschold leitet die REFA Nordwest-RV-Geschäftsstelle in Bocholt.

Zusätzlich zur bestehenden Niederlassung im Haus der Industrie Osnabrück ist in Bocholt beim Unternehmerverband eine weitere REFA-Geschäftsstelle eröffnet worden. Sie wird von Diplom-Ingenieur (FH) Jürgen Paschold geleitet. Der Bocholter Industrial Engineer engagiert sich seit vielen Jahren für REFA und ist der stellvertretende Vorsitzende für den Regionalverband Osnabrück-Münsterland-Niederrhein. Im Hauptamt ist Paschold Verbandsingenieur bei der Unternehmerverbandsgruppe Duisburg und zuständig für die Arbeitswirtschaft. Dazu gehört die Beratung der Mitgliedsunternehmen, etwa zur Arbeitsbewertung, die Gestaltung von Entgelt- und Arbeitszeitsystemen sowie Themen der Arbeits- und Ablauforganisation, der Arbeitsplatzgestaltung und des Arbeitsschutzes.

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Darüber hinaus leitet Paschold die Regionalgeschäftsstelle des Unternehmerverbandes für die Kreise Borken und Kleve in Bocholt. Durch ihn als Ansprechpartner für beide Verbände können Synergie-Effekte geschaffen werden.

Der Geschäftsstelleleiter verdeutlicht: „Unternehmen und Beschäftigte kommen durch die Anwendung von REFA-Methoden nach vorne. Sie sind von den Tarifpartnern anerkannte Instrumente der Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung.“ Das passe wiederum zu den Zielen des REFA Regionalverbandes.

Das Team an der Spitze des großen Regionalverbands besteht aus Olaf Keisker (Vorsitzender, Geschäftsführer), Reinhard Müller (stellvertretender Vorsitzender), Jürgen Paschold (stellvertretender Vorsitzender) Thomas Pille (Ausbildungsleitung Osnabrück-Münster) und Reinhard Machill (Ausbildungsleiter Ems). Mit vereinter Kraft wollen die Akteure den Bekanntheitsgrad von REFA Nordwest in der Region weiter steigern. Außerdem sollen der Wirtschafts- und Bildungsbereich noch besser erschlossen werden.

Paschold nennt konkrete Vorhaben: „Denkbar sind Partnerschaften, um REFA-Qualifikationen zum festen Bestandteil von Ausbildungen zum Beispiel an Technikerfachschulen und Ingenieur-Studiengängen zu machen. Außerdem wollen wir das Seminarprogramm und das Vortragsangebot ausbauen.“ Im Zeitalter der Digitalisierung könne eine REFA-qualifizierte Belegschaft die Anforderungen des Wandels besser bewältigen. Er fügt hinzu: „Das Know-how hierfür erlangen Teilnehmer der REFA-Grundausbildung 2.0 mit dem Abschluss „REFA Arbeitsorganisator“. Das nächste Seminar startet übrigens im Mai in Bocholt.“

Kontakt und weitere Infos unter 02871/2369813 oder j.paschold@refa-nordwest.de

REFA-Grundausbildung 2.0 in Bocholt

Eine neue Weiterbildung zum REFA-Arbeitsorganisator startet im Mai 2018 in Bocholt. Der Kurs läuft vier Monate lang immer freitags am Nachmittag und samstags am Vormittag. Die Teilnehmer lernen Methoden und Werkzeuge für die optimale Nutzung von Material und Betriebsmitteln kennen und anzuwenden. Außerdem geht es um den Aufbau eines am Menschen orientierten Produktionsprozesses. Mit der Grundausbildung 2.0 erhalten die Teilnehmer die methodische Fitness, um Arbeitsplätze und -prozesse zu analysieren, zu gestalten und zu verbessern. Sie können anschließend die Grundlagen des Industrial Engineering anwenden. Firmen mit REFA-qualifizierten Mitarbeitern sind deshalb bestens gerüstet für die Zukunft und den digitalen Wandel.

Eine neue Weiterbildung zum REFA-Arbeitsorganisator startet im Mai 2018 in Bocholt. Der Kurs läuft vier Monate lang immer freitags am Nachmittag und samstags am Vormittag. Die Teilnehmer lernen Methoden und Werkzeuge für die optimale Nutzung von Material und Betriebsmitteln kennen und anzuwenden. Außerdem geht es um den Aufbau eines am Menschen orientierten Produktionsprozesses. Mit der Grundausbildung 2.0 erhalten die Teilnehmer die methodische Fitness, um Arbeitsplätze und -prozesse zu analysieren, zu gestalten und zu verbessern. Sie können anschließend die Grundlagen des Industrial Engineering anwenden. Firmen mit REFA-qualifizierten Mitarbeitern sind deshalb bestens gerüstet für die Zukunft und den digitalen Wandel.