Wirtschaft
Großes Interesse am ersten Isselburger Unternehmerfrühstück
16.06.2017

Revolutionäre Entwicklungen

Bedeutung der Regionalität und neueste Technologien standen auf dem Programm.

Isselburg (cs). „Hinter Bocholt ist die Welt keinesfalls zu Ende“, das stellte Isselburgs Bürgermeister Rudi Geukes bei seiner Begrüßungsansprache zum ersten Isselburger Unternehmerfrühstück am Dienstag gleich zu Anfang klar. Er hob die Bedeutung des Wirtschaftsstandorts Isselburg mit seinen drei Gewerbegebieten, großen Firmen und der Grenznähe hervor. Gleichfalls verwies er auf die Anstrengungen, die die Stadt zum Ausbau der Breitbandversorgung und zur Unterstützung der Wirtschaft unternimmt.

Trotz der frühen Stunde hatten sich am Dienstag zahlreiche Unternehmensvertreter aus dem Kreis Borken auf Einladung der Stadt Isselburg und des AIW im Werther Backhaus eingefunden. Sie durften den interessanten Vorträgen der Referenten, Gastgeber Hans-Dieter Schmitz, AIW-Geschäftsführer Andreas Brill und Daniel Janning, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Borken, lauschen.

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Bäcker und Unternehmer Hans-Dieter Schmitz hob in seinem Beitrag die Bedeutung der Regionalität in Bezug auf die Lebensmittel, ihre Herstellung und Konsum hervor. „Billig gibt es nicht, bezahlt nur ein anderer“, zitierte Schmitz ein schottisches Sprichwort und machte deutlich, dass regionaler Einkauf und Konsum die Stauproblematik auf unseren Straßen minimieren, die Umweltbelastung reduzieren im Gegenzug aber die Wertschätzung des Essens als Teil der Kultur steigern und nicht zuletzt die Wertschöpfung vor Ort halten.

Eine ganz andere Möglichkeit, die Wertschöpfung wieder nach Deutschland zu holen, zeigte Daniel Janning, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Borken in seinem Beitrag zum 3D-Druck auf. „Die Technik hat die gleiche Bedeutung wie die Erfindung des Telefons, des Flugzeugs oder des Computers und sie wird unser Leben revolutionieren“, sagte er. Von der Ersatzteilherstellung via 3D-Drucker über die Fertigung kompletter Häuser, Brücken und Autos bis hin zum Bio-Print, dem Drucken von Körperteilen, reicht die Technik schon heute, berichtete Daniel Janning. Amerikanische Wissenschaftler arbeiteten zudem an der Reproduktion von Organen.

Janning gab zudem einen Ausblick auf die 4D-Technologie, auf intelligente Werkstoffe, die sich selbst entwickeln, etwa für Fahrzeuge, die ihre Form den Erfordernissen anpassen.

Abschließend lud AIW-Geschäftsführer Andreas Brill die Anwesenden zum Besuch weiterer Vortragsveranstaltungen ein. Termine finden sich auf der Website www.aiw.de.

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