Römisches Drama in Bocholt

„Tosca“ – Puccinis berühmte Oper ist am Freitag, 1. Februar, im Bühnenhaus zu sehen.

Römisches Drama in Bocholt

Ein Drama in drei Akten und mit vier Toten: Tosca

Zwei Wochen und 219 Jahre nach der Uraufführung in Rom, öffnet sich am Freitag, 1. Februar, in Bocholt der Vorhang zu Giacomo Puccinis „Tosca“. Ab 19 Uhr spielt das Landestheater Detmold das grandiose Operndrama im Städtischen Bühnenhaus am Berliner Platz. Es singen und spielen Solisten, Chor, Extrachor, der Kinderchor Schlossspatzen und das Symphonische Orchester des Landestheaters Detmold.

Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Lutz Rademacher. Die Aufführung wird in italienischer Sprache gesungen mit deutschen Übertiteln. „Tosca“ ist ein Musikdrama mit durchlaufender, knapp formulierter Handlung und mit Konflikten, die zwangsläufig die schauerlichen Ereignisse auslösen. Puccini weiß mit seiner Musik einerseits ein seelenvolles Bild der Titelheldin zu zeichnen – mit emotionaler Dichte und Leidenschaft. Er findet aber auch für die sich entfaltenden politischen Ränke einen adäquaten musikalischen Ausdruck und komponierte mit diesem Melodrama ein Meisterwerk über zwei Liebende, die an der unbarmherzigen Wirklichkeit zerbrechen.

Karten zum Preis zwischen 22 und 28 Euro sind im Theaterbüro (Rathaus) am Berliner Platz erhältlich. Schüler, Studenten und Auszubildende zahlen die Hälfte des Eintrittspreises. Eine telefonische Vorbestellung ist unter 02871/12309 möglich. Auch können Tickets unter www.stadttheater-bocholt.de oder theaterbuero@stadttheater-bocholt.de geordert werden. Falls vorhanden, können Eintrittskarten auch an der Abendkasse gekauft werden.