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lokal & aktuell

Alternative zum Auto

Nutzer und Vertreter von Stadt und Volksbank präsentieren E-Fahrzeuge

Freitag, 6. September 2019 - 11:30 Uhr

von Stefanie Himmelberg

Die Stadt Bocholt fördert den umweltfreundlichen Radverkehr: 21 neue, elektrisch unterstützte Lastenräder sind in den Straßen unterwegs.

© Stadt Bocholt

Sie wollen Lastenräder in Bocholt salonfähig machen: Bürgermeister Peter Nebelo (auf dem Rad) und Stadtbaurat Daniel Zöhler (2.v.r.) sowie Volksbank-Vorstand Herbert Kleinmann (2.v.l.). FOTO: Stadt Bocholt

21 neue Lastenräder mit Elektromotor fahren seit diesem Sommer durch Bocholt. Alle wurden mit einem städtischen Zuschuss gefördert, der dank eines Zuschussprogramms möglich wurde. Die Volksbank Bocholt fand die Idee prima und stockte die Summe noch einmal um 10000 Euro auf, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

„Wir wollen in Bocholt erreichen, dass Transporte vermehrt mit dem Fahrrad statt mit dem Auto erledigt werden. Lastenbikes sind ideal dafür“, sagte Bürgermeister Peter Nebelo bei einem Treffen mit einigen Lastenrad-Besitzern am Rathaus. In Bocholt fällt die Wahl derzeit meist noch auf die klassische Form der „backfiets“. Das sind E-Lastenräder mit drei Reifen, einer Holz-Transportkiste und Kindersitzen mit Sicherheitsgurten. Durch eine zusätzliche Regenschutzhaube mit Fenstern oder einer „Maxi-Cosi-Halterung“ sind diese Lastenräder wetterfeste Allrounder für viele Alltagswege. E-Lastenräder eignen sich darüber hinaus bestens für den Einsatz kleinerer Transporte oder als werbewirksames Firmenbike, schreibt die Stadt.

Die Zahl elektrisch betriebener Lastenräder in Bocholt steigt stetig – wohl auch dank des städtischen Zuschussprogramms. Es sei die konsequente Fortsetzung der Initiativen des Umweltreferates seit 2009, als Bocholt offiziell zur „NRW-Klimakommune“ ernannt wurde. Zunächst wurde sogenannte Klima-Shopper günstig ausgegeben. Weiteren Aufschwung erhielt die Fahrrad-Offensive 2011 und 2013 durch das erste für die Öffentlichkeit nutzbare Lastenrad „Georg“ und durch mehrere kostenlose „E-Cargo-Test-Aktionen“ in den Jahren 2016 und 2017.