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„Auf dem Asphalt dieser Welt“

Winni Biermann nimmt mit seinem neuen Hit Fahrt auf – und Jörg Honsel fährt mit.

Freitag, 14. Mai 2021 - 15:39 Uhr

von Christian Vosgröne

Winni Biermann nimmt mit seinem neuen Hit Fahrt auf – und Jörg Honsel fährt mit.

© Jörg Backhaus

Winni Biermann und Jörg Honsel verbindet eine langjährige Freundschaft. Dieses Foto entstand vor der Corona-Pandemie.

Liebe Musikfreunde! Winni Biermann, unser singender Trucker, ist in Bocholt – wie sagt man so schön – „bekannt wie ein bunter Hund“! Und wer ihn kennt oder kennenlernt, der weiß oder merkt ganz schnell: Musik ist sein ein und alles. Aber auch seinen Beruf als LKW-Fahrer und seinen Truck, den er liebevoll „Liesbeth“ nennt, liebt er mit Haut und Haaren.

Wenn man ihm in Bocholt und Umgebung begegnet, hat er immer ein Lächeln und ein flottes Sprüchsken – gerne auch auf Bokeltse Platt, auf den Lippen. Ich kenne ihn bereits seit vielen Jahren und habe seine Musikkarriere von Anfang an miterlebt. Angefangen von Veit Danges Video über den „singenden Trucker“ im Jahr 2014, dem daraus resultierenden riesigen Medienecho und der Veröffentlichung seiner ersten CD, über seine Fernsehauftritte bei Florian Silbereisen und „Immer wieder sonntags“, bis hin zu seinen Liveauftritten in der „WM-Arena Bocholt“ während der Fußball-Weltmeisterschaften, wo er vor jedem Spiel der deutschen Nationalmannschaft à cappella die Nationalhymne sang. Seit 2006 singt er im ersten Tenor im Quartettverein Bocholt.

Man erkennt Winnis Liebe zur Musik auch daran, dass er immer wieder mal neue Wege geht. So gab es mit dem Titel „Viva la Musica“ ein Duett mit der Bocholterin Sarah Hübers (aktuelle Siegerin des bundesweiten Wettbewerbes des Fernsehsenders Kika „Dein Song 2021“). Der Hamminkelner Songwriter Marco Launert schrieb und produzierte für ihn den Charity-Song für krebskranke Kinder „Wenn Du lachst, wenn Du weinst“ und „Bis in alle Ewigkeit“, welcher wiederum eine Rock-Pop-Ballade vom Feinsten ist.

Im vergangenen Jahr veröffentlichte er „Seht den Sensemann von Ense an“. Der Song ist mittlerweile zur Stadthymne des kleinen sauerländischen Ortes Ense geworden. Die mehrfach ausgezeichnete Songwriterin und Musikerin Claudia Hirschfeld schrieb diesen Song. Der bekannte Produzent Ady Zehnpfennig saß an den Reglern des Mischpults. Als Winni mir vor einigen Wochen erzählte, dass diese beiden für ihn einen eigenen Truckersong schreiben und produzieren wollen, war ich sehr gespannt. Nachdem er mir die ersten Demos von „Auf dem Asphalt dieser Welt“ schickte, war mir allerdings sofort klar: Text und Musik passen für Winni wie die berühmte Faust aufs Auge. Im Country Stil von Truck Stop singt er vom Fahrersitz, der sein Thron ist, und dass er bereits als kleines Kind davon geträumt hat, einmal LKW-Fahrer zu werden. Der Song könnte zu einer Hymne für alle Truckerfahrer werden.

Fast zu jedem Lied gibt es ein Musikvideo. Warum ich das erwähne? Das Video zu „Auf dem Asphalt dieser Welt“ von Kameramann Marvin Hoffmann aus Kalkar ist wirklich das i-Tüpfelchen der gesamten Produktion: ausdrucksstarke Sequenzen, vom kleinen Kind mit einem Spielzeuglaster, Aufnahmen aus der Fahrerkabine von Winnis Truck und beeindruckende Sonnenuntergänge während der Fahrt durch wunderschöne Landschaften. Und zum Schluss tanzen die Bocholter „Hot Boots“ einen eigens für dieses Lied einstudierten Linedance auf der Ladefläche des LKWs.

Das Musikvideo ist perfekt abgestimmt auf Musik und Text des Titels. Winni sehnt sich natürlich danach, den Titel irgendwann live auf den Bühnen präsentieren zu können. Ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn Winni mit seiner „Liesbeth“ einmal live im ZDF Fernsehgarten vorfährt und dort seinen Song zum Besten geben dürfte. Platz genug gibt es dort ja – und es würde wohl für sehr viel Aufsehen sorgen. Als sein Freund werde ich seinen musikalischen Weg weiterhin begleiten – aber natürlich auch ab und an mit ihm ein Gläschen Wein trinken.

Schönes Reinhören

wünscht Ihnen wie immer

Ihr Jörg Honsel

Am 21. Mai legt Jörg Honsel im Rahmen der Tour „Melodien für Senioren 2.0 Gewünscht! Gespielt!“ im Azurit-Seniorenzentrum Rhede auf. Unterstützt wird er dabei von Jan Elsinghorst und dessen Firma Skenia.