Bau am Friedhof schreitet zügig voran

Laufen die Arbeiten weiterhin so reibungslos, kann die neue Trauerhalle noch dieses Jahr genutzt werden. Der ESB als Bauherr ist zufrieden.

Bau am Friedhof schreitet zügig voran

Bürgermeister Thomas Kerkhoff (links) informierte sich bei Gisbert Jacobs (Mitte), dem Leiter des Entsorgungs- und Servicebetriebes und Andreas Euting, dem Leiter der Friedhofsabteilung über den Stand der Bauarbeiten. FOTO: Bruno Wansing/Stadt Bocholt

Der Neubau der Trauerhalle an der Blücherstraße schreitet voran. Die eigentliche Trauerhalle umfasst eine Fläche von rund 130 Quadratmetern. Geplant sind 84 Sitz- und 46 Stehplätze. Die Nebenräume ergeben eine Fläche von rund 120 Quadratmetern. Neben zwei Räumen für Särge gibt es je einen Raum für Geistliche, Sargträger und Gärtner. Hinzu kommen ein WC und ein Technikraum. Aktuell laufen Installationsarbeiten, Trockenbauarbeiten und Dachdeckerarbeiten. Mit der Herstellung des Terrazzo-Fußbodens beginnt die beauftragte Firma nächste Woche.

Heller und ebenerdig

„Die neue Trauerhalle wird durchgängig ebenerdig und sie wird heller“, sagt Bürgermeister Thomas Kerkhoff beim Ortstermin mit Stadtbaurat Daniel Zöhler. Er ist sich sicher, dass die neue Trauerhalle den Ansprüchen an eine zeitgemäße und würdige Trauerfeier gerecht werde. Zöhler ergänzt, dass sich die Architektur des Gebäudes sehr gut in das denkmalgeschützte Ensemble einfüge. „Außerdem haben wir bewusst ökologische Aspekte von Anfang an in den Vordergrund gestellt.“ Gärtner des Entsorgungs- und Servicebetriebes Bocholt (ESB) sorgen dafür, dass die Dachfläche komplett begrünt wird.

Der Entsorgungs- und Servicebetriebes Bocholt als Bauherr zeigt sich bisher sehr zufrieden mit der Ausführung der Arbeiten. ESB-Leiter Gisbert Jacobs berichtet, dass der beauftragte Architekt und alle beteiligten Firmen mit großem Engagement zu Werke gehen. Insofern sei er weiter zuversichtlich, dass die Eröffnung und Inbetriebnahme der neuen Trauerhalle noch in diesem Jahr erfolgen könne.