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Baustart für neue Trauerhalle

Offizieller erster Spatenstich folgt im Frühjahr

Freitag, 8. Januar 2021 - 14:45 Uhr

von Stefanie Himmelberg

Der Bau der neuen Trauerhalle am Bocholter Friedhof hat begonnen. Spätestens Ostern 2022 sollen alle Trauerfeiern in dem Neubau stattfinden.

© ESB

Der Anfang ist gemacht: Die ersten Arbeiten an der neuen Trauerhalle sind Mitte der Woche gestartet. Zunächst wurde eine Trafostation abgerissen und das Baugrundstück geräumt.

Die Bauarbeiten zur neuen Trauerhalle an der Blücherstraße sind gestartet. Die Firma Barking aus Bocholt hat damit begonnen, den nicht tragfähigen Oberboden aufzunehmen und abzutransportieren. Anschließend wird der Untergrund verfestigt und Schotter eingebaut.

Statt eines offiziellen Spatenstiches plant der Entsorgungs- und Servicebetrieb (ESB) als Bauherr im Frühjahr eine Grundsteinlegung mit Bürgermeister Thomas Kerkhoff, Stadtbaurat Daniel Zöhler und Vertretern der Kirchen beziehungsweise Glaubensgemeinschaften. „Ich freue mich sehr, dass der Bau der neuen Trauerhalle begonnen hat und hoffe, dass die pandemische Situation bald einen nachträglichen symbolischen ersten Spatenstich zulässt“, so Zöhler.

Der ESB hatte zu Beginn der Baumaßnahme eine Trafostation abgerissen und das Baugrundstück geräumt. Betriebsleiter Gisbert Jacobs zeigt sich erfreut, dass der für den Baubeginn geplante Termin eingehalten wird. Der ESB plant – inklusive Nebenarbeiten – mit einer Bauzeit von 15 Monaten. Jacobs: „Trotz Corona und hoher Auslastung in der Baubranche sollen alle Trauerfeiern spätestens Ostern 2022 in der neuen Trauerhalle stattfinden.“

Für die Rohbauarbeiten ist die Firma te Strote zuständig. Bauleiter Nico Dücking steht mit seinem Team bereits in den Startlöchern und hofft, dass die Witterung eine zügige Rohbau-Abwicklung ermöglicht.

Während der Rohbauarbeiten gelten im Bereich der Molktestraße Parkverbote. Nur so könne dauerhaft eine Zufahrt des Grundstückes mit Baustellenfahrzeugen sichergestellt werden, erklärt Jacobs. Dass es während der Bauzeit zudem bei Trauerfeiern zu Beeinträchtigungen durch Baustellenlärm kommen könne, lasse sich trotz enger Absprachen mit den Baufirmen nicht ganz verhindern. Dafür bittet die Stadtverwaltung um Verständnis.

Die neue Trauerhalle erhält eine Fassade aus dunklen Klinkersteinen, die hinsichtlich der Farbe und Struktur auf die Klinker der denkmalgeschützten Friedhofskapelle abgestimmt wurden. Die soll künftig als Urnenhalle dienen.