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lokal & aktuell

Besinnliches Miteinander

Die besinnliche Zeit in den Gotteshäusern beginnt

Dienstag, 19. November 2019 - 16:26 Uhr

von Viktoria Bobel

In der gesamten Adventszeit kommt die Kirchengemeinde zusammen, um besinnlich miteinander zu beten und zu feiern.

© Sven Betz

Andreas Hagemann, leitender Pfarrer, freut sich besonders auf die Stille der Adventszeit.

Die Vorbereitungen für die Advents- und Weihnachtszeit laufen nicht nur in den Einzelhandelsgeschäften und bei vielen von uns zu Hause bereits auf Hochtouren.

Auch die Mitglieder der katholischen Kirchengemeinde St. Josef in Bocholt stecken mitten in den Vorbereitungen zur Adventszeit – bis zum Freitag, 6. Dezember, halten sie all ihre Sitzungen ab und auch die weihnachtlichen Vorbereitungen sollen an diesem Tag weitestgehend abgeschlossen sein – damit das Team um den leitenden Pfarrer Andreas Hagemann die Zeit der Stille selbst genießen kann.

Zeit der christlichen Traditionen

Die vorweihnachtliche Zeit ist bekanntermaßen voller Traditionen, welche die kirchlichen Gemeinden über Jahre hinweg bereits aufrechterhalten.

Auch die Bocholter Kirchen St. Josef, Ss. Ewaldi und Maria Trösterin laden in diesem Jahr wieder zu einer Vielzahl an Gottesdiensten und Andachten ein, um das kirchliche Hochfest gemeinsam mit den Gläubigen einzuläuten und zu begehen.

Die zum festen Brauchtum gehörende Rorate-Messe – auch bekannt unter Namen wie beispielsweise „Goldene Messe“ oder „Engelamt“ – wird nachweislich seit dem Ende des 15. Jahrhunderts in Bayern gefeiert. In Ss. Ewaldi an der Schwertstraße 24, findet die Messe statt am Freitag, 6. Dezember statt. Das Besondere an dieser Messe sind nicht nur die vielen Adventslieder, die gemeinsam gesungen werden, sondern auch, dass diese adventliche Messe bei Kerzenschein abgehalten wird und das bereits morgens um 6.30 Uhr. Wem das zu früh ist, der besucht die Rorate-Messe am Dienstag, 10. Dezember, um 19 Uhr in Maria Trösterin in Mussum, Am Marienplatz 4.

Die Adventssonntage zelebriert die katholische Gemeinde selbstverständlich auch gemeinsam. Am Sonntag, 15. Dezember, findet um 17 Uhr das Adventssingen in Maria Trösterin und am vierten Adventssonntag, 22. Dezember, um 17 Uhr die traditionelle Bußandacht in St. Josef am Kirchplatz St. Josef 5, statt.

Am Höhepunkt des Weihnachtsfestes, der Geburt Jesu, am Dienstag, 24. Dezember, veranstaltet die St.-Josef -Kirche in der Zeit von 14 bis 16 Uhr, die „Offene Kirche“ – verschiedene Stationen des Gotteshauses können erlebt oder um 15 Uhr das Krippenspiel in Maria Trösterin oder Ewaldi angesehen werden. Um 17 Uhr findet in Ss. Ewaldi die Familienmesse statt. Den Abschluss am Heiligen Abend bildet um 22 Uhr die Christmette in St. Josef.

Krippenspiel und Kerzenschein

Als das Besondere der Weihnachtszeit in der kirchlichen Gemeinschaft beschreibt Andreas Hagemann die vielen Menschen, die den Weg in die Kirche finden. „Die Gemeindemitglieder strahlen – die Kindheitserinnerungen an die Weihnachtsfeiertage werden wieder geweckt“, so Hagemann. Denn Kinder erleben das Fest der Liebe noch einmal auf eine andere Art und Weise, erklärt der Pfarrer.

Er selbst beschreibt die „Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest als etwas sehr Schönes“ und freut sich, an diesen besinnlichen Tagen „die Freundschaft zu Jesus besonders pflegen zu können“.