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Bocholt als 3D-Modell

Bronzeguss steht auf einem alten Altar zwischen Rathaus und Georgskirche

Mittwoch, 26. Oktober 2022 - 16:15 Uhr

von Stefanie Himmelberg

Mit den Fingern durch die Stadt spazieren – das können Besucher mit dem neuen Kunstwerk.

© Stadt Bocholt

Die Verantwortlichen enthüllen das Kunstwerk, das Bocholt um 1822 zeigt.

Bocholt (ste). Bocholt hat ein neues Kunstwerk. Ein Bronzemodell der historischen Stadt um das Jahr 1822 steht nun zwischen Rathaus und Georg-Kirche. Gefertigt hat es der Künstler Egbert Broerken, der bekannt ist für seine Stadtmodelle, die zum Sehen, Fühlen und Begreifen einladen. Mit den Fingern durch die Straßen spazieren und die Anordnung der Plätze und Gebäude ertasten, sei für Große und Kleine eine tolle Erfahrung, hieß es bei der Vorstellung des Modells.

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Bocholt als 3D-Modell
Zwischen Rathaus und Georg-Kirche lässt sich das Modell anschauen.

© Stadt Bocholt

Das Stadtmodell wurde im Wachsausschmelzverfahren in Zinnbronze gegossen und auf einem alten Altar aufgebaut. Die heutige Stadt Bocholt wird digital über ein 3D-Stadtmodell dargestellt und kann per QR-Code auf dem historischen Bronzemodell mit dem Handy angesteuert oder über die Website der Stadt Bocholt (bocholt.de) aufgerufen werden. Es zeigt die Stadt Bocholt mit einigen Details und Informationen zur Stadt und Stadtgeschichte. Hier kann der Besucher digital durch die Stadt spazieren. Durch Zoomen, Drehen und Ansteuern einzelner Punkte werden immer mehr Details der Gebäude sichtbar; Besucher bekommen einen tollen Überblick über die Stadt.