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Bocholt an der Ruhr

Der Fachbereich Maschinenbau der WHS schließt sich der Ruhr-Master-School an

Freitag, 27. September 2019 - 11:45 Uhr

von Viktoria Bobel

Seit 2014 erschließt die „Ruhr-Master-School of Applied Engineering“ die Kompetenzen der Bereiche Ingenieurwissenschaft und Informatik dreier Hochschulen in Westfalen.

© WH/BL

Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bocholter Fachbereichs Maschinenbau, Bernd Hegerfeld, an einer Wasserstrahlschneidanlage, die in der Leichtbau-Fertigungstechnik eingesetzt wird.

Bocholt liegt zwar an der Aa – der Bocholter Fachbereich Maschinenbau der Westfälischen Hochschule (WHS) hat sich allerdings mit seinem Masterstudiengang Maschinenbau, mit den Vertiefungen Robotik und Leichtbau, der Ruhr-Master-School (RMS) angeschlossen.

Die RMS ist ein Gemeinschaftsprojekt der Fachhochschulen in Dortmund und Bochum sowie der Westfälischen Hochschule. Die Hochschulen bündeln ihre Vielfalt in den Bereichen Ingenieurwissenschaft und Informatik, um den Master-Studierenden ein gemeinsames und damit ein erweitertes Spektrum an Studienmöglichkeiten zu bieten.

Neben dem Standort Gelsenkirchen hat sich auch der Standort Bocholt der Westfälischen Hochschule diesem fächererweiternden Angebot mit dem Master-Studiengang Maschinenbau angeschlossen. Die Vertiefungsrichtung Leichtbau vermittelt spezielle Kenntnisse und Kompetenzen über Werkstoffe und deren Weiterverarbeitung, die zur Fertigung von Leichtbauteilen und -produkten notwendig sind. Die Module „Autonomer Robotik“, „Embedded Systems“ und „Optic Visions“gehören der Vertiefungsrichtung Robotik an. „Die Studierenden erhalten eine Ausbildung, welche auf Tätigkeiten in mittelständischen und großen Unternehmen im Bereich des Maschinen-, Anlagen- und eventuell Fahrzeugbaus abgestimmt ist“, erläutert Maschinenbaudekan Prof. Dr. Martin Maß, „der hohe Anteil von Laborpraktika macht das Studium besonders anwenderorientiert.“

Die Nähe zu den dazu passenden Unternehmen im Westmünsterland erleichtert den Berufseinstieg durch das Angebot von Praktika oder einer unternehmenskooperativen Master-Abschlussarbeit. Zulassungsvoraussetzung ist ein entsprechend qualifizierender Bachelor-Abschluss.