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lokal & aktuell

Bürger nutzen Planungsmesse, um Ideen einzubringen

Stadtentwicklungskonzept Rhede

Freitag, 15. März 2019 - 14:12 Uhr

von Alexandra Knop

Foto: Stadt Rhede

Knapp 80 Besucher sind am vergangenen Mittwoch der Einladung der Stadt Rhede gefolgt und haben im „Rheder“ Ei ihre Ideen, Anregungen und auch Meinungen zu Themenfeldern wie Demografie und Wohnen, Verkehr und Mobilität oder Freiraum und Klimaschutz geäußert.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Jürgen Bernsmann und einer kurzen Einführung in das Thema Stadtentwicklungskonzept durch Joachim Sterl vom Dortmunder Planungsbüro Post und Welters, nutzten die Bürger die Gelegenheit, sich an sieben Messeständen über die Themen: Demografie und Wohnen, Wirtschaft und Gewerbe, Verkehr und Mobilität, Freiraum und Klimaschutz, soziale Infrastruktur und Integration, Stadtbild und Baukultur sowie Tourismus zu informieren und über diese zu diskutieren.

Die Fülle der eingebrachten Ideen war sehr groß. So ist eine der Stärken von Rhede das Ehrenamt, eine andere der Branchenmix in den Gewerbegebieten, weniger positiv gesehen wurden der Verlust von historischer Bausubstanz sowie der Zustand der Wirtschaftswege und Radwege.

Neben den Stärken und Schwächen wurden auch zahlreiche Ideen und Anregungen eingebracht: Zum Beispiel, die Rheder Innenstadt zu einer Tempo-30-Zone zu machen oder das Medizin- und Apothekenmuseum aufzuwerten. Weitere Vorschläge zielten ab auf die Förderung von sozialem Wohnungsbau und unterschiedlichen Wohnformen wie Mehrgenerationen-Wohnen.

Alle Meinungen und Äußerungen werden nun durch das Planungsbüro aufbereitet und fließen mit in den weiteren Prozess des Stadtentwicklungskonzeptes ein. Und auch weiterhin haben die Bürger die Möglichkeit, sich in diesen Prozess einzubringen – als nächstes beim heutigen Stadtrundgang. Dieser startet um 11 Uhr im Foyer des Rheder Rathauses. Von dort geht es circa zwei Stunden durch die Rheder Innenstadt. Die Teilnehmer haben hierbei die Möglichkeit, auf besonders schöne Orte oder auch nicht so schöne Flecken hinzuweisen und hierzu Anregungen zu geben. Nach Beteiligungsrunden von Jugendlichen und Experten im Juni, steht im Juli die Vertiefungswerkstatt auf dem Plan. Hier sind alle Bürger herzlich eingeladen, die bis dahin gesammelten und aufbereiteten Meinungen und Ideen zu ausgewählten Themen weiter zu vertiefen und mögliche Lösungsansätze zu diskutieren.