Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
lokal & aktuell

Die ersten Mieter sind am Bach

Ärztin, Reisebüro und Mieter beziehen ihre Immobilien

Dienstag, 4. September 2018 - 10:18 Uhr

von Christiane Schulz

Die ersten drei Gebäude der „Stadthöfe am Bach“ wurden jetzt feierlich eröffnet.

Foto: Stadt Rhede

Bürgermeister Jürgen Bernsmann (links) übergab Birgit Hengstermann (3. von rechts) zur Einweihung einen Schlüssel aus Rheder Schokolade. Sandra und Melanie Hengstermann (2. und 3. von links), Architektin Cäcilia Eing und der Beigeordnete Hubert Wewering.

Rhede (pd/cs). Etwa zweieinhalb Jahre nach Beginn der Planungen hat die Unternehmensgruppe Hengstermann die ersten Schlüssel der Bauprojektes „Stadthöfe am Rheder Bach“ an die Eigentümer und Mieter übergeben.

Anzeige

Rhedes Bürgermeister Jürgen Bernsmann hob bei der Eröffnung die Bedeutung des Projektes für die gesamte Innenstadt hervor und bedankte sich bei allen Beteiligten, die über die Jahre an diesem Vorhaben beteiligt waren und daran festgehalten haben: Vom ehemaligen Bürgermeister Hubert Üffing und dem seinerzeitigen Stadtdirektor Bode über die beteiligten Unternehmen und Institutionen sowie Handwerker bis hin zur Hengstermann Unternehmensgruppe, die es geschafft hat, das Vertrauen in dieses Projekt zurückzugewinnen. Die ersten Rückmeldungen aus der Bevölkerung zu den neuen Gebäuden seinen sehr positiv und die qualitativ hochwertige Bauweise mit viel Liebe zum Detail werde gut angenommen, so Bürgermeister Jürgen Bernsmann. Er hofft, dass mit der Eröffnung nun auch die letzten Kritiker beruhigt, wenn nicht gar überzeugt werden konnten.

Als kleines Dankeschön für die gute Zusammenarbeit überreichte Bernsmann Birgit und Sandra Hengstermann einen Schlüssel aus Schokolade von der Rheder Pralinen-Manufactur. „Es war ein langer Weg von der Idee auf dem Papier, zur Zeichnung auf dem Computer, über die vielen Gespräche und Verhandlungen, bis zum Bau der Gebäude. Bis heute haben viele fleißige Köpfe und Hände an den Bauwerken gearbeitet“, resümierte Birgit Hengstermann während der Eröffnung.


Zweiter Bauabschnitt

Gleichzeitig blickte sie auch in die Zukunft: Denn mit dem zweiten Bauabschnitt wurde bereits vor einigen Tagen begonnen und auch in den Räumlichkeiten der Gastronomie, in denen die Eröffnung stattfand, gibt es bis zur Eröffnung im Sommer 2019 noch einiges zu tun. Die klassische Fassade und die vielen Details sowie der hohe Anspruch bei der Planung und Ausführung werden auch die künftigen Baumaßnahmen an den Stadthöfen prägen.

Architektin Cäcilia Eing wies darauf hin, dass zudem die Alltagstauglichkeit der Grundrisse gegeben ist. Dies müsse ihrer Meinung nach daran liegen, dass Bauherr und Architekt in diesem Fall weiblich sind.

Hubert Wewering, Beigeordneter der Stadt Rhede, blickte bei der Eröffnung auch noch kurz auf die Historie des Projektes zurück, die bis in die frühen 1980er-Jahre reicht. Seinerzeit gab es bereits entsprechende politische Beschlüsse, diese Innenstadtfläche zu entwickeln. Aufgrund von Ängsten und Bedenken wurde dies jedoch verworfen. Und auch danach stand die Bachfläche immer wieder auf der politischen Tagesordnung. Hubert Wewering hob die Verlässlichkeit und den Mut von Birgit und Sandra Hengstermann hervor, ohne die am Bach immer noch eine Freifläche wäre. „Ganz wichtig ist es für uns, ein neues Viertel zum Wohnen, Arbeiten, Flanieren, Erleben, Genießen und Verweilen im Herzen von Rhede zu schaffen. Unserem Ziel, Hochwertiges nach Rhede zu bringen, Aufenthaltsqualität zu bieten und etwas zu gestalten, was Rhede voranbringt, sind wir heute schon einen Schritt nähergekommen“, fasste Birgit Hengstermann die Bedeutung dieser Eröffnung zusammen.

Foto: Stadt Rhede

Die klassischen Fassaden, die sich ins Stadtbild fügen, kommen bei der Rhedern gut an.