Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
lokal & aktuell

Handyparken in Bocholt

Sechs Apps stehen zur Auswahl

Dienstag, 4. Juni 2019 - 10:04 Uhr

von Stefanie Himmelberg

Sechs Apps stehen zur Auswahl

Foto: Bruno Wansing

Mike Cürsgen (rechts) vom Fachbereich Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün der Stadt Bocholt und Stadtbaurat Daniel Zöhler vor dem Parkscheinautomaten, auf dem ein Aufkleber auf die verschiedenen Apps für das neue Handyparken hinweist.

Bocholt (ste). Autofahrer können seit Monatsbeginn wählen, wie und womit sie beim Parken auf städtischen Parkflächen bezahlen möchten: Entweder sie zahlen wie gewohnt bar oder per EC-Karte. Oder sie entscheiden sich für das neue „Handyparken“, das das Zahlen der Parkgebühren mit dem Mobiltelefon ermöglicht.

Zahlen mit dem Smartphone

„Wir arbeiten mit dem Dachverband ,smartparking‘ zusammen und haben die sechs gängigsten Anbieter herausgesucht. Darunter ist auch die in unserem Nachbarland am meisten genutzte ‚EasyPark‘“, berichtet Stadtbaurat Daniel Zöhler. Daneben stehen „ParkNow“, „Park and Joy“, „moBiLET“, „Yellowbrick/flowbirg“ und „travipay“ zur Auswahl. „Den Parkvorgang startet der Autofahrer per App, Anruf oder auch per SMS. Seine Parkzeit kann er – ganz nach Bedarf – stoppen oder verlängern. Das geht allerdings nur bis zur jeweiligen Höchstparkdauer“, erläutert Mike Cürsgen vom Fachbereich Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün der Stadt Bocholt.

So genannte Überzahlungen oder Verwarngelder wegen abgelaufener Tickets würden bei richtiger Anwendung entfallen. Für diesen Komfort addieren die Anbieter unterschiedliche Zuschläge auf die kommunale Parkgebühr. „Diese ändert sich nicht, nur bei den Anbietern kann es sein, dass sie die jeweiligen Gebühren anpassen. Die Verbraucher können jederzeit den Anbieter wechseln. Aus diesem Grund haben wir uns auch für den Dachverband entschieden“, sagt Zöhler.

Der Vertrag mit smarkparking läuft über 24 Monate – „ein überschaubarer Zeitraum, um erste Erfahrungen machen zu können“, betont Zöhler. Die privaten Parkhäuser in der Stadt sind nicht mit einbezogen. „Bei beschrankten Parkhäusern funktioniert Handyparken noch nicht“, ergänzt Cürsgen.

Die Parkscheinautomaten in der Stadt sind alle mit einem Aufkleber versehen, auf dem die verschiedenen Handyparken-Anbieter aufgeführt sind.

Foto: Bruno Wansing

Mike Cürsgen (rechts) vom Fachbereich Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün der Stadt Bocholt und Stadtbaurat Daniel Zöhler vor dem Parkscheinautomaten, auf dem ein Aufkleber auf die verschiedenen Apps für das neue Handyparken hinweist. FOTO: Bruno Wansing/Stadt Bocholt