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Heavy Metal in Kopf und Blut

Fans rund um den Globus sind begeistert

Freitag, 26. Februar 2021 - 16:01 Uhr

von Christian Vosgröne

Die Bocholter True-Metal-Band Wizard hat jetzt ihr zwölftes Studioalbum herausgebracht.

© Jochen van Eden/sinneswerk.com

Die Band Wizard rund um Sänger Sven D’Anna (Mitte) posiert im Bocholter Handwerksmuseum für ein Gruppenfoto.

Mit „Metal In My Head“ begaben sich die Musiker von Wizard nach eigenen Angaben zurück zu ihren Wurzeln. Das Album, das digital, als CD und limitiert auf Vinyl erhältlich ist, erschien am 19. Februar unter dem Label „Massacre Records“, mit dem Wizard seit 2006 zusammenarbeitet. Einen Konzerttermin anlässlich der Premiere gibt es coronabedingt derzeit jedoch nicht.

Bei Liebhabern des Musikgenres rund um den Globus kommen die neuen Hits offenbar gut an. Das zeigen die Reaktionen auf die Musikvideos der ersten beiden Singleauskopplungen des Albums, die auf Youtube unter youtu.be/bM2xTUiz6rk und youtu.be/6mxVeSkyClc abrufbar sind. So kommentierte etwa ein russischer Fan eines der Videos mit „Heavy Metal lebt“, während ein Szene-Anhänger aus Finnland die Bocholter Band gerade erst entdeckt haben will. „Der Song ist cool, ich mag ihn wirklich“, schreibt er unter dem Clip des Titeltracks, der bisher rund 13 600 Mal aufgerufen wurde.

Auch auf anderen Plattformen schlugen die Bocholter und Rheder Musiker mit ihrem neuesten Werk den Erfolgskurs ein. „Der Song hat es bei Spotify in die offizielle ‚Heavy Metal‘-Playlist geschafft“, berichtet Sänger Sven D’Anna. Dabei handelt es sich um eine Zusammenstellung der beliebtesten Metal-Hits, der weltweit mehr als 400 000 Menschen folgen.

Wizard besteht heute aus dem Sänger Sven D’Anna, den Gitarristen Michael Maass und Tommy Hartung, dem Schlagzeuger Sören „Snoopi“ van Heek und dem Bassisten Arndt Ratering.

Für die Produktion der CD zeichnete Martin Buchwalter, Inhaber des Troisdorfer Gernhart-Studios, verantwortlich. „Bei den Schlagzeug-Aufnahmen hört ihr die puren Drums, es wurde keinerlei Software benutzt, um den Sound des Schlagzeugs künstlich zu verändern“, heißt es auf der Internetseite von Massacre Records.

Die Texte der insgesamt zehn Songs auf dem Album stammen größtenteils aus der Feder der Wizard-Mitglieder – mit Ausnahme des Titels „Whirlewolf“. Dieser sei von dem Bassisten Gustavo Acosta der argentinischen Band Feanor geschrieben worden, dessen Künste am Piano ebenfalls auf der Platte zu hören seien, erklären die Musikmacher. Gewidmet sei der Song „Whirlewolf“ dem 2019 plötzlich und unerwartet verstorbenen Gitarristen Martjo Brongers von der niederländischen Metal-Band Vortex.