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Hilfe, die wirklich ankommt

BBV-Aktion „Nachbarn in Not“ startet wieder

Freitag, 16. Oktober 2020 - 10:26 Uhr

von Christiane Schulz

Unterstützung für notleidende Familien im BBV-Verbreitungsgebiet.

© photo@timofrank.de

Wer notleidenden Kindern aus der Region ein schönes Weihnachtsfest bereiten möchte, kann die Aktion „Nachbarn in Not“ mit einer Spende unterstützen.

Die Gründe für finanzielle Notlagen sind vielfältig. Durch die Corona-Pandemie dürften aktuell einige hinzugekommen sein. Das befürchten auch die Organisatoren der BBV-Aktion „Nachbarn in Not“: „Wir rechnen aufgrund der Corona-Situation mit mehr Anträgen als sonst. Zum einen, weil den Haushalten wegen Kurzarbeit oder Entlassung weniger Geld zur Verfügung steht aber auch, weil in bestimmeten Bereichen, das wirtschaftliche Leben zum Erliegen gekommen ist“, so BBV-Verleger Jörg Terheyden.

Aktion startet am 20. Oktober

Damit unter der finanziellen Misere nicht die Familien und hier besonders die Kinder leiden müssen, startet am Dienstag, 20. Oktober, wieder die BBV-Hilfsaktion „Nachbarn in Not“.

Ab diesem Tag liegen die Antragsformulare in den Pfarrämtern im BBV-Verbreitungsgebiet sowie in den BBV-Geschäftsstellen in Bocholt und Rhede aus. Die Antragssteller können sie, wie in den Jahren zuvor, beim BBV am Europaplatz abgeben. „Alle Anträge, die bis zum 30. November eingehen, werden noch vor Weihnachten beschieden“, so Jörg Terheyden.

Über die Spendenverteilung entscheidet ein ehrenamtlich agierendes Gremium. Es setzt sich zusammen aus den Vorstandsmitgliedern des Lions-Hilfswerkes Manfred Rickert, Walter Grimhardt und Karl-Heinz Bollmann sowie Margret Brücks (Liebfrauen), Ana Finkenberg und Ruth Tepaße (St. Georg), Marita Degeling (Ss. Ewaldi), Birgit Menslage-Blum (Diakonie) und Jörg Terheyden. Im Hinblick auf die Pandemie tagt das Gremium in diesem Jahr mit besonderer Rücksicht auf die Risikogruppen unter den Ehrenamtlichen.

In den vergangenen 34 Jahren kamen rund 1,75 Millionen Euro zusammen. Der aktuelle Spendenstand liegt bei 14 200 Euro.Wer die Hilfsaktion in diesem besonderen Jahr unterstützen möchte, überweist seinen Wunschbetrag auf das im Kasten angegebene Spendenkonto. Das Geld komme ohne Abzug von Verwaltungskosten bei den Bedürftigen an, versichert Jörg Terheyden. Neben der finanziellen Unterstützung hilft Nachbarn in Not auch durch Beratung sowie Vermittlung an andere Hilfseinrichtungen.