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Kostenlos mit Highspeed surfen

BEW ermöglicht freies und sicheres Wlan über Glasfasernetz in der City

Freitag, 23. Juli 2021 - 11:09 Uhr

von Christiane Schulz

© Christiane Schulz

„Endlich ein Termin, bei dem ich einen roten Knopf drücken kann“, scherzte Bocholts Bürgermeister Thomas Kerkhoff bei der Freischaltung des neuen Wlan-Netzes zusammen mit Jürgen Elmer in der Ravardistraße.

Ab sofort können die Bocholter und die Besucher der Stadt in der City kostenlos mit 10 Mbit pro Sekunde surfen. Möglich macht dies ein neues Angebot der Bocholter Energie- und Wasserversorgung (BEW), die in den vergangenen drei Monaten das Glasfasernetz in der City erweitert und 18 Wlan-Zugangspunkte geschaffen hat. Eine sechsstellige Summe investierten die Stadtwerke nach Angaben von Geschäftsführer Jürgen Elmer in das Projekt. „Wir werden das Glasfasernetz in Bocholt massiv erweitern und wollen das mit dem Wlan-Netzwerk bekannter machen“, erläuterte Elmer.

Die neuen Zugangspunkte finden sich in der City an Orten mit hoher Aufenthaltsqualität und Frequenz. Für Stadtmarketingchef Ludger Dieckhues, der die Standorte der Zugangspunkte mit der BEW abstimmte, ist das neue, freie Wlan ein wichtiger Faktor zu Steigerung der Innenstadtattraktivität. Die Zugangspunkte gibt es an der Ravardistraße, am Europaplatz, Bustreff, am Crispinusplatz, Markt, Gasthausplatz und am Neutorplatz. „An den jeweiligen Antennen sollen noch Infoschilder angebracht werden“, sagte Bürgermeister Thomas Kerkhoff bei der offiziellen Freischaltung des Netzes.

Der kostenfreie Zugang zum Internet erfolgt einfach über die Wlan-Einstellungen des Endgerätes. Dafür stehen zwei Netze zur Verfügung: Zum einen „BEWspeed 2go FREE“, das auch nicht BEW-Kunden ermöglicht, vier Stunden kostenlos zu surfen mit einem Datenvolumen von bis 500 MB und „BEWspeed 2go PREMIUM“ für alle BEW-Stromkunden und deren Familienmitglieder, wie Michael Lütfring vom BEW-Marketing erläuterte. Sie können den Service im Internet in der WattExtra-Bonuswelt mithilfe eines Codes für ein Jahr freischalten und haben höchstmögliche Bandbreite und unbegrenztes Datenvolumen. Damit entfällt ständiges Anmelden. „Man bleibt dauernd im Netz, das Gerät wählt sich automatisch in den nächsten Mast ein“, so Stefan Ameling, Abteilungsleiter für Telekommunikation bei der BEW. Mit jeweils 16 Antennen pro Zugang, also insgesamt 288, gebe es genügend Kapazität, um auch höhere Nutzerzahlen, wie beispielsweise bei der Kirmes, mit schnellem Wlan zu versorgen, so die BEW.

Auf die im Bocholter Rat angestoßene Diskussion, noch weitere Antennen in der Stadt zu positionieren, sagte Kerkhoff: Sicher sei mehr immer besser, aber dies sei ein guter Start. Außerdem müssten die Anwohner auch einverstanden sein, wenn ein Antennenmast aufgestellt werde.