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Mütterschule wird Familienbildungsstätte

Stadtarchiv zeigt historisches Foto des Monats/Vor 50 Jahren:

Dienstag, 4. Februar 2020 - 11:04 Uhr

von Stefanie Himmelberg

© Stadtarchiv Bocholt

Die Familienbildungsstätte wurde vor 50 Jahren am Ostwall eröffnet.

Vor 50 Jahren, am 13. Februar 1970, wurde das neu erbaute Haus der Familienbildungsstätte (Fabi) am Ostwall in einer Feierstunde seiner Bestimmung übergeben. Mit der Eröffnung erhielt die in kirchlicher Trägerschaft stehende Einrichtung auch ihren neuen Namen Familienbildungsstätte. Zuvor war sie unter dem Namen Dekanatsmütterschule bekannt.

Diese hatte am 11. Oktober 1961 ihre Arbeit in einem Gebäude an der Münsterstraße aufgenommen. Propst Clemens Dülmer umschrieb deren Aufgaben wie folgt: „Sie will die jungen Mütter und auch die jungen Mädchen, die an eine Familiengründung denken, schulen und ihnen helfen, ihre Aufgabe als Frau und Mutter, nicht zuletzt auch als christlich katholische Frau voll und ganz zu erfüllen.“ Es wurden Kurse angeboten, die den Teilnehmerinnen einerseits Fragen der Religion und Erziehung und andererseits praktische Aufgaben der Haushaltung nahebrachten, berichtet Stadtarchivar Wolfgang Tembrink.

Schnell wurden die Räume an der Münsterstraße zu eng. „Daher legte man am 31. Januar 1969 den Grundstein für einen Neubau am Ostwall“, so Tembrink weiter. Mit der Umbenennung wuchsen auch die Aufgaben der Fabi: Sie sollte künftig auch „zur theoretischen und praktischen Wissensvermittlung in Lebens- und Erziehungsfragen beitragen“.

© Stadtarchiv Bocholt

Die Familienbildungsstätte wurde vor 50 Jahren am Ostwall eröffnet.FOTO: Stadtarchiv Bocholt