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lokal & aktuell

Nachwuchs gesucht

Posaunenchor der Christuskirche

Freitag, 29. März 2019 - 11:56 Uhr

von Kristina Wiegel

Foto: Kristina Wiegel

Den Posaunenchor der Christuskirche gibt es mit kleineren Unterbrechungen schon seit den 1940er-Jahren, seit Anfang Januar unter neuer Leitung. Die Mitglieder sind teilweise schon seit mehr als 60 Jahren mit Herzblut dabei.

Alle zwei Wochen treffen sich die zurzeit acht Männer – Frauen sind aber ausdrücklich willkommen – zur Probe. Auf dem Programm stehen sowohl weltliche als auch christliche Lieder. In der Liturgie des Gottesdienstes habe der Chor jeden Sonntag seinen festen Platz, spiele auf Gemeindefesten und zu besonderen Gelegenheiten wie ganz aktuell zu Ostern auch zusammen mit der Kantorei, sagt der neue Leiter Michael Kalweit, der den Chor im Januar von Vorgänger Karl Koriath übernommen hatte. Der Chor sei gut eingespielt und breit aufgestellt, könne alle vier Tonlagen spielen. Dennoch würden bestimmte Chorstimmen mehr Musiker erfordern. Daher freue man sich immer über Zuwachs, Männer wie Frauen jeglicher Konfession.

„Wir hatten auch schon Studenten, die für drei Jahre an der FH studiert haben“, erzählt Kalweit, der selbst seit zehn Jahren dabei ist. Für potenziell neue Mitglieder halte man Leihinstrumente bereit. Wer welches Instrument spielen kann, habe dabei auch anatomische Gründe, erklärt er. So sei die Größe der Lippen entscheidend, da sie zum Mundstück des Instrumentes passen müsse. Die erfahrenen Musiker beherrschen ihr jeweiliges Instrument, auch weil sie täglich zumindest 15 bis 20 Minuten üben.

„Wir sind keine Profis, aber gute Laien“, sagt Chorleiter Kalweit selbstbewusst. Bei den 90-minütigen Chorproben alle zwei Wochen mittwochs spiele man sich zunächst warm, um sich dann „auszublasen“. Dies sei vergleichbar mit einem Sportler, der sich aufwärmen müsse, um sich dann auszupowern.

Auch wenn der Chor eine feste Gemeinschaft ist, sei man stets offen für neue Ideen und entscheide alles demokratisch. Aktuell probt der Chor für den Ostergottesdienst, wenn wieder ein gemeinsamer Auftritt mit der Kantorei auf dem Programm steht. Die „High-Season“ sei der Advent, der wie geschaffen für Blasinstrumente sei, betont Kalweit. Als Fanfareninstrument sei ihr Klang aufweckend und wie gemacht für die christliche Botschaft von Glaube, Liebe und Hoffnung.

Wer mehr Infos zu dem Posaunenchor haben möchte, meldet sich bei Michael Kalweit per E-Mail an MKalweit@ borgers-group.com oder unter 0163/7345229.