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lokal & aktuell

Pausenbrot und Schulmahlzeiten

Die Verbraucherzentrale informiert

Freitag, 23. August 2019 - 12:09 Uhr

von Alexandra Knop

© Pixabay

Ein gesundes Pausenbrot und frisches Obst gehören in jede Schultasche.

Die Schule geht bald wieder los. „Nicht nur das Lernen, sondern auch das Essen sollte mit viel Obst und Gemüse, Brot, Getreide- und Milchprodukten bunt und abwechslungsreich sein. Dann sind Schulanfänger ausreichend mit Nährstoffen versorgt – und zwar ohne ergänzende Pülverchen und Pillen“, erklärt Annette Feistmann von der Verbraucherzentrale für den Kreis Borken.

Sie zählt auf, was Erstklässler vom Frühstück über einen Pausensnack bis zum Mittagessen als Schulmahlzeiten brauchen, damit die neue Umgebung und das konzentrierte Lernen sie nicht überfordert.

Ernährungs-Basics für den Schulalltag: Bis zu drei Mahlzeiten bringen Kinder und Jugendliche einer Ganztagsschule gut durch den Tag. Bevor sie von zu Hause starten, sollten Schulkinder jeden Morgen frühstücken, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Spätere Snacks in den Schulpausen sorgen für den nötigen Energienachschub, damit sie bis zum Mittag leistungsfähig und körperlich fit sind und sich in der Schule rundum wohlfühlen.

Powerkost für die Pause: Ein Vollkornbrot oder -brötchen, belegt zum Beispiel mit Frischkäse und Salat sowie Gemüse- oder Obststückchen sind eine ideale Kombination für die Frühstücksbox. Gurke, Tomate, Möhre oder Erdbeeren, Pflaumen und Äpfel machen Appetit auf die Pause. Kinder essen Gemüse und Obst besonders gerne, wenn sie es in mundgerechten Stücken in ihrer Pausendose finden. Ergänzt mit Milch – etwa die aus dem EU-Schulprogramm – wird der Pausensnack zum Powerfrühstück. Ideal zum Durstlöschen ist Trinkwasser aus der Leitung, von zu Hause mitgebracht oder in der Schule abgefüllt.

• Check der Schulverpflegung: Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Eltern einen Blick auf das Speisenangebot in der Schule riskieren und sich dafür starkmachen, dass ein vollwertiges Angebot nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in den Schulkiosk oder bei der Mittagsverpflegung Einzug hält: Neben einem Getränk gehören demnach täglich Gemüse oder Salat, Kartoffeln, Reis oder Nudeln – und höchstens zweimal pro Woche eine Portion Fleisch auf die Speisekarte. Zusätzlich ist eine vegetarische Variante auf dem Speiseplan ein weiterer Pluspunkt für eine gesunde Ernährung.

Weiter wertvolle Tipps rund um richtiges Essen und Trinken zum Schulstart finden Eltern in dem Ratgeber „Bärenstarke Kinderkost“ – erhältlich ist er in der Verbraucherzentrale in Gronau oder in der Außenstelle in Borken.