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Was gegen den Mini-Jetlag hilft

Gesundheitsexperte gibt Tipps für Eltern

Freitag, 29. März 2019 - 12:23 Uhr

von Christian Vosgröne

Vielleicht ein letztes Mal wird die Uhr kommende Nacht von 2 auf 3 Uhr vorgestellt.

Foto: DAK-Gesundheit

Nach jahrelangen Diskussionen hat das Parlament der Europäischen Union entschieden, dass die Uhren voraussichtlich ab 2021 nicht mehr umgestellt werden. Die Politiker reagierten damit auf zunehmende Kritik und die jüngsten Ergebnisse einer Bürgerumfrage.

Doch noch ist es nicht so weit; in der Nacht zum Sonntag verschwindet die Zeit zwischen 2 und 3 Uhr ins Niemandsland. Einigen bereite die um eine Stunde kürzere Nacht Probleme wie allgemeine Müdigkeit, Einschlafstörungen oder Konzentrationsschwäche, sagt Jochen Wonning von der DAK-Gesundheit in Bocholt.

Die Folgen seien oftmals zum Beispiel Unpünktlichkeit bei der Arbeit – aber vor allem auch müde Kinder. Wonning rät Eltern, den Sonntag vorausschauend zu planen und es ruhig angehen zu lassen. Die Kleinen hörten meist auf die innere Uhr und blieben einfach länger liegen. „Wenn Kinder noch Mittagsschlaf halten, kann dieser an den ersten Tagen auch gestrichen oder vorverlegt werden. Die Zeitumstellung klappt so oft besser“, so der Gesundheitsexperte. Bis der Körper sich an den neuen Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnt habe, könne es schon mal bis zu einer Woche dauern.