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Zufahrt gesperrt

Richtungswechsel in der Bocholter Innenstadt sorgt für Verwirrung

Freitag, 25. Juni 2021 - 14:23 Uhr

von Christiane Schulz

© Christiane Schulz

Uta Schröer-Navel und Reinhold Kampshoff am Übergang von der Weber- in die Wesemannstraße. Diese wird während der Bauphase in entgegengesetzter Richtung befahren.

Seit gut einer Woche ist die Hauptzufahrt zur östlichen Bocholter Innenstadt gesperrt. Grund ist eine größere Baumaßnahme: Im Bereich „Alter Ostwall“ muss der Kanal erneuert werden, außerdem werden Versorgungsleitungen gelegt, wie die städtische Verkehrsabteilung mitteilt. Das sorgte in den vergangenen Tagen erst einmal für gehörig Verwirrung bei allen, die in den östlichen Teil der Innenstadt wollten. Denn wie auf dem obenstehenden Plan ersichtlich, ist die Zufahrt in den Bereich nun nicht mehr über die Osterstraße, sondern über die Weberstraße, Wesemannstraße und Langenbergstraße möglich. Hinzu kommt ein kompletter Richtungswechsel in der Wesemannstraße und in dem Teil der Langenbergstraße, der ab der Liebfrauenkirche beginnt. „In den ersten Tagen sind noch einige in die falsche Richtung gefahren, aber im Moment spielt es sich ein. Wenn man es weiß, ist es auch ganz einfach“, sagt Reinhold Kampshoff, Vorsitzender der Interessengemeinschaft (IG) Liebfrauenviertel. Das beobachtet auch Uta Schröer-Navel, Mitglied der IG und Inhaberin der gleichnamigen Bäckerei an der Wesemannstraße. „Es wird jeden Tag besser, die Kunden gewöhnen sich daran“, sagt sie.

Schröer-Navels anfängliche Befürchtungen, der Verkehr werde sich zurückstauen, haben sich nicht bewahrheitet. „Es fließt alles gut über die Ostmauer und die Südmauer ab“, sagt sie. Die beiden Parkplätze Weberstraße und Liebfrauenplatz seien ebenfalls gut erreichbar.

Ein Hinweis noch für alle, die zur Königstraße möchten: Auch hier ist die Zufahrt derzeit nur über die Weberstraße und den oben eingezeichneten Weg möglich.

Die Baumaßnahme wird die Bocholter noch eine Weile beschäftigen.Die Fertigstellung der Arbeiten hat die Stadtverwaltung für den 17. September angekündigt. „Damit planen wir auch“, sagt Reinhold Kampshoff. -cs-