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Wer zieht ins Rathaus ein?

59 000 Wähler in Bocholt, acht Bürgermeisterkandidaten

Freitag, 21. August 2020 - 15:18 Uhr

von Christian Vosgröne

Eines ist schon jetzt klar: Keiner der acht Bürgermeisterkandidaten wird ins Bocholter Rathaus einziehen. Das nämlich ist eine riesige Baustelle – nicht nur physisch, sondern auch politisch. Für den Wahlkampf ein gefundenes Fressen, auf das sich die Amtsanwärter wie die Geier stürzen könnten, wenn sie wollten.

© Christian Vosgröne

Tatsächlich gehört der 75 Millionen Euro schwere Zankapfel Rathaussanierung zu den Top-Themen im hiesigen Ringen um die Gunst der Wähler. Die Probleme Nordring, Euregio-Gymnasium, digitale Schulen und Co befeuern den Wahlkampf ebenso. Jeder vertritt seine Meinungen dazu; der eine hält mit teils polemischer Kritik kaum zurück, der andere möchte mit seinen Lösungsvorschlägen punkten.

Allerdings: Wer will denn nun was? Und wie findet der unentschlossene Wähler seinen perfekten Bürgermeister? Um der rund 59 000-köpfigen Jury die Entscheidung etwas zu erleichtern, haben wir ein kleines Experiment gestartet. „mein Stadtkurier“ schenkt allen acht Bürgermeisterkandidaten 700 Zeichen, in denen sie ihre politischen Ziele möglichst prägnant wiedergeben sollen – ganz nach der Prämisse „In der Kürze liegt die Würze“. Das Ergebnis gibt es in dem am Samstag, 22. August, erscheinenden „mein StadtKurier“ auf Seite 3 zu lesen.