Zwillingspower für den StadtKurier

Zeitungsboten wie Merle und Jule Biermann sind das wichtigste Bindeglied zwischen dem Verlag und Ihnen, unseren Lesern. Höchste Zeit, dass Sie einige unserer „Außendienst“-Mitarbeiter kennenlernen.

Zwillingspower für den StadtKurier

„Wenn wir in der Innenstadt verteilen, sprechen uns die Leute häufig an und fragen, ob sie auch eine Ausgabe bekommen können“, sagen Jule (l.) und Merle.

Jeden Samstag wird der „mein StadtKurier“ an mehr als 45000 Haushalte in Bocholt, Rhede, Isselburg und Hamminkeln verteilt. Und das nur dank unserer Zusteller. Die Boten sind das wichtigste Bindeglied Bei Wind und Wetter unterwegs

zwischen dem Verlag und den Lesern. Ob Sommer oder Winter, bei jedem Wetter sind 200 Jugendliche, Frauen und Männer unterwegs, um die Ausgaben und die Prospektbeilagen in die Briefkästen der Haushalte und Geschäfte zu bringen.

Grund genug, einmal „Danke“ zu sagen. Stellvertretend für das gesamte Boten-Team möchten wir Ihnen, liebe Leser, einige unserer fleißigen „Außendienst“-Mitarbeiter in loser Folge vorstellen. Den Anfang macht unser Innenstadt-Dreamteam Merle und Jule Biermann. Die beiden sind 17 Jahre alt und trotzdem schon „alte Hasen“ im Botengeschäft. Seit drei Jahren machen die Zwillinge den Job. „Unser älterer Bruder Marvin hat jahrelang den StadtKurier ausgetragen und da haben wir ihm manchmal geholfen. Als wir 14 Jahre alt waren, haben wir uns beim StadtKurier gemeldet und selbst nach einem Gebiet gefragt“, sagt Merle Biermann.

Die beiden übernahmen den Innenstadtbereich – von Südwall über den St-Georg-Platz bis zur Osterstraße. Fast 300 Ausgaben stellen die Geschwister jeden Samstag zu. Und das immer gemeinsam. „Der eine schiebt die Zeitungskarre, der andere verteilt. Mit unserer Aufgabenverteilung sind wir schneller als allein“, sagt Jule. Anfangs haben sie für ihr Gebiet rund eine Stunde benötigt, mittlerweile sind die Zwillinge viel schneller fertig. Das Gute an dem Job sei die Flexibilität, sagen sie. „Man kann in einem zeitlichen Rahmen selbst entscheiden, wann man die Zeitungen austrägt. Beispielsweise, wenn es gerade regnet oder man etwas anderes vorhat, geht man später“, sagt Jule. Das wäre in anderen Jobs nicht möglich, so die Schwestern.

„Wir gehen gern früh und holen uns die Zeitungen daher direkt beim Verlag ab. Aber man kann sich die Zeitungspakete auch nach Hause liefern lassen“, ergänzt Merle.

Weil die Zwillinge so eingespielt sind, übernehmen sie häufig auch Vertretungen für andere Zusteller. Aus Jules Sicht bietet der Job des Zeitungsboten für junge Leute den großen Vorteil, dass man in die Arbeitswelt hineinschnuppern könne und eigenes Geld verdiene.

So wie die beiden sich die Arbeit teilen, so teilen sie am Ende des Monats auch den Lohn. „Wir gehen gern mit Freunden etwas essen oder unternehmen was Actionreiches und natürlich sparen wir auch was“, sagen die Schwestern. Den Job wollen sie gern auch nach dem Abitur im kommenden Jahr weitermachen.