Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen. Verstanden
Familie & Gesundheit

Unkraut adé

So pflegen Sie Ihren Rasen und entfernen unerwünschte Gewächse

Freitag, 22. Mai 2020 - 16:09 Uhr

von Viktoria Bobel

Ungräser sollten die Hobbygärtner rasch entfernen, denn diese entziehen den Rasenpflanzen wichtige Nährstoffe.

© djd/EUROGREEN GmbH/Ermolaev Ale

Natürlich fühlt sich ein Hund im Garten wohl. Wenn allerdings gerade Unkrautvernichter ausgebracht wurde, darf er für mindestens drei Tage nicht auf die betroffene Grasfläche.

In einer Wildblumenwiese sind Disteln, Löwenzahn und Kleeblätter gern gesehen. Auf einem Rasen im eigenen Ziergarten ist für sie jedoch nicht der richtige Platz. Bevor sie überhandnehmen, sollte der Hobbygärtner eingreifen. Denn unbehandelt bleiben Unkrautsaaten jahrzehntelang keimfähig und der schöne Rasen wird arg in Mitleidenschaft gezogen.

Sogenannte Ungräser entziehen den Rasenpflanzen die Nährstoffe. Die Gräser werden verdrängt, der Rasen wird löchrig, die unliebsamen Störpflanzen breiten sich flächendeckend aus. Viele Unkräuter vertragen allerdings keinen Schnitt. Gerade nach der Rasendüngung sollte man daher regelmäßig mähen.

Die Nährstoffe im Blick behalten

Wenn das Unkraut jedoch auch durch Mähen und Ausstechen nicht mehr in den Griff zu bekommen ist, kann eine Behandlung mit einem Unkrautvernichtungsmittel erforderlich werden. Gut geeignet sind Produkte, die Unkrautvernichter und Rasendünger kombinieren – sie bekämpfen Unkräuter einerseits wirkungsvoll und versorgen andererseits den Rasen gleichzeitig mit Nährstoffen. Wenn ein Rasen in dieser Saison neu eingesät wurde, sollte man drei Monate lang warten, bis man zu Unkrautvernichter greift.

Die Gebrauchsvorschriften auf der Packung und eventuell bestehende regionale Einschränkungen des Gesetzgebers sind jeweils zu beachten. Zudem sollte man nach Verwendung des Unkrautvernichters Kinder und Haustiere für drei Tage nicht auf die behandelte Rasenfläche lassen.

Moosbefall schnell beseitigen

Manchmal sind es allerdings nicht die Unkräuter, sondern ein verstärkter Moosbefall, der den Rasen zerstört. Moos im Rasen ist ein Zeichen von Nährstoffmangel, starker Schattenlage und verdichtetem Boden. Hier sticht der Gärtner mit einem Handaerifizierer in den Boden und füllt die so entstandenen Löcher mit Sand auf. Das macht ihn insgesamt lockerer und verhindert Staunässe, die immer eine Moosbildung begünstigt.

Bei sehr starkem Moosbefall kann man zum Beispiel zu einem Rasendünger mit Eisen greifen. Diesen bekommen Hobbygärtner im örtlichen Fachhandel. Um Rostflecken zu vermeiden, sollte die Fläche zwei Tage nach dem Ausbringen nicht betreten werden. -djd/bob-

© djd/EUROGREEN/Getty Images/Bill

Unkrautvernichter kann auch per Wagen ausgebracht werden.