Wirtschaft

Kreative Ideen gesucht

WFG lädt junge Unternehmen zum Mitmachen ein

Dienstag, 24. Juli 2018 - 17:13 Uhr

von Christiane Schulz

Der Gründerpreis NRW 2018 lockt mit hohen Preisgeldern. Bewerbungen können bis zum 14. September eingereicht werden.

© MWIDE NRW/F. Wiedemeier

Wie innovativ digitale Start-ups in Nordrhein-Westfalen sein können, zeigt das IOX LAB: Der Gewinner des „Gründerpreis NRW 2017“ entwickelt intelligente Produkte für das Internet der Dinge und beeindruckt nicht zuletzt mit einem menschenähnlichen Roboter. Gestern besuchten Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (2. von rechts), NRW.Bank-Vorsitzender Eckhard Forst (2. von links) und Prof. Dr. Christine Volkmann, Unesco-Lehrstuhlinhaberin für Entrepreneurship der Bergischen Universität Wuppertal die Gründer.

Junge Gründer aus Nordrhein-Westfalen können sich noch bis zum 14. September für den Gründerpreis NRW 2018 bewerben. Mit dem Preis zeichnen das NRW-Wirtschaftsministerium und die NRW.Bank innovative Geschäftsideen, neuartige Produkte und Unternehmerpersönlichkeiten aus. Dabei locken dieses Mal insgesamt 60000 Euro Preisgeld.Der Gründerpreis NRW richtet sich an junge Unternehmen sowie Freiberufler aus den Bereichen Handwerk, Industrie sowie Dienstleistung, die zwischen 2013 und 2016 an den Start gingen und ihren Hauptsitz in NRW haben.  Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Wir sehen in erfolgreichen Gründerinnen und Gründern wichtige Vorbilder und Botschafter für die neue Gründerzeit in Nordrhein-Westfalen. Der Gründerpreis NRW soll dazu ein Ansporn sein und gleichzeitig zeigen, wie vielseitig und kreativ die Start-up-Szene in unserem Land ist.“ Aus allen Einreichungen wählt eine Fachjury drei Gewinnerteams. Ob Handwerksbetrieb, Technologie-Start-up oder Industrieunternehmen – bei der Bewertung werden alle Facetten unternehmerischen Handelns berücksichtigt. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem wirtschaftlichen Erfolg und der Kreativität der Geschäftsidee. Weitere Kriterien sind gesellschaftliches Engagement, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Familienfreundlichkeit. Der Aufruf richtet sich auch an Personen, die eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge, eine Gründung aus der Arbeitslosigkeit oder den beruflichen Wiedereinstieg gemeistert haben – sowohl in Form einer Nebenerwerbs- als auch einer Vollzeitgründung. Die NRW.Bank und das Wirtschaftsministerium ermuntern besonders Gründerinnen, sich zu bewerben. Das Preisgeld in Höhe von 60000 Euro wird von der NRW.Bank gestiftet (1. Platz: 30000 Euro, 2. Platz: 20000 Euro, 3. Platz: 10000 Euro). Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG) sieht auch für die Gründerszene im Kreis Borken gute Chancen und blickt auf Nominierungen und Preisverleihungen der vergangenen Jahre. „Mit dem Ziegelwerk Schüring hat schon vor einigen Jahren ein Unternehmen aus dem Kreis Borken gewonnen. Selbst von einer Nominierung profitieren Unternehmen mit viel Aufmerksamkeit“, so Ulrike Wegener, Leiterin der WFG-Gründungsberatung.Der Gründerpreis NRW wird zum siebten Mal vergeben und zählt zu den bundesweit höchst dotierten Wettbewerben. Entsprechend erfreut er sich großer Wertschätzung in der Gründerszene und seit Jahren steigender Bewerberzahlen. Nominierte junge Unternehmen können sich auf diese Weise einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Bewerbungen können bis 14. September 2018 im Internet unter gruenderpreis.startercenter.nrw eingereicht werden.Die Preisverleihung findet am 19. November in Düsseldorf statt. Weitere Informationen erteilt Ulrike Wegener per E-Mail an wegener@wfg-borken.de oder telefonisch unter 02561/97999-70.